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Leichlingen Neue Broschüre der Diakonie

Wegweiser : Broschüre zeigt Angebote der Diakonie

Die verschiedenen Anbieter in Leichlingen und Witzhelden haben ein gemeinsames Heft herausgebracht.

13 Einrichtungen betreiben die diakonischen Anbieter in Leichlingen und Witzhelden – für fast alle Lebensfragen, von der Geburt bis hin zur Pflege im Alter. Da kann es schon mal passieren, dass Edith Schmitz, Leiterin der Diakonie-Sozialstation Leichlingen/Witzhelden, sich mit einem ihrer Patienten unterhält und im Gespräch solche Fragen aufkommen, wie: „Meine Enkelin braucht einen Kindergartenplatz in einer Tagesstätte, in der man ihr regelmäßig Insulin verabreichen kann.“ In solchen Fällen kann sie dann zwar nicht selbst helfen. Aber Edith Schmitz weiß zumindest, wen sie fragen kann – nämlich einer ihrer Kollegen bei der Diakonie.

„Wir sind jeder für sich Anbieter in seinem Bereich; eine bunte Runde von Trägern unter dem Dach der evangelischen Diakonie“, sagt Hans Höroldt, Leiter des Diakonischen Werks im evangelischen Kirchenkreis Leverkusen und Diakoniepfarrer. „Aber wir haben einen kurzen Draht zueinander und sind bestens vernetzt.“ Deshalb ist es nur logisch, dass die Einrichtungen nun gemeinsam eine Broschüre herausbringen, in denen sie kurz und knapp sämtliche Angebote der Diakonie in Leichlingen und Witzhelden vorstellen.

Konkret sind das die Diakonie-Sozialstation Leichlingen und Witzhelden, ambulante Erziehungshilfe für Leichlingen/Witzhelden, ambulant betreutes Wohnen, der Betreuungsverein im Diakonischen Werk Leverkusen, evangelische Jugendhilfe Bergisch Land, die evangelische Stiftung Hephata Wohnen, die evangelische Pflegeakademie Hasensprungmühle, evangelisches Altenzentrum Hasensprungmühle, Diakoniewerk Pilgerheim Weltersbach, die evangelischen Kirchengemeinden Witzhelden und Leichlingen, die evangelischen Kitas Leichlingen und „Villa Kunterbunt“ sowie die evangelisch-freikirchliche Kita „Schatzkiste“. „Die Diakonie ist einer der größten Arbeitgeber in der Stadt“, sagt Hans Höroldt. „Rund 750 hauptamtliche und mehr als 400 ehrenamtliche Mitarbeiter erreichen täglich mehr als 2000 Menschen in der Stadt.“ Bürgermeister Frank Steffes ist dankbar über das große Angebot vor Ort. „Für uns als Verwaltung und vor allen Dingen für die Menschen ist es ein großes Glück, dass die Diakonie hier so aktiv ist. Denn ansonsten müsste die öffentliche Hand diese Aufgaben übernehmen.“ Ingolf Bergerhoff vom Fachbereich Soziales ergänzt: „Die Zusammenarbeit läuft hervorragend. Wir haben mit der Diakonie einen verlässlichen Partner.“

Noch gibt es das Heft nur in Papierform. „Aber“, kündigt Hans Höroldt an, „wir sind dabei, die Daten in irgendeiner Form zusammengefasst online aufzubereiten.“