Leichlingen: Leichlingen hatte die meisten Einsätze

Leichlingen: Leichlingen hatte die meisten Einsätze

Es waren meist umgestürzte Bäume oder Laternen-Masten, die Polizei und Feuerwehr im Gebiet des Rheinisch-Bergischen Kreises gestern bis zum Abend auf Trab hielten. 35 wetterbedingte Einsätze registrierte die Leitstelle in Bergisch Gladbach bereits bis 15 Uhr - zehn und damit die meisten davon kamen aus Leichlingen.

Dort ging es bereits um 5 Uhr morgens los, als die Unterführung am Leichlinger Bahnhof durch den Starkregen voll Wasser lief. Das Wasser stand etwa fünf Zentimeter hoch in der Gleisunterführung. Feuerwehrleute und Mitarbeiter des städtischen Bauhofs entfernten es mit Hilfe von zwei Tauchpumpen.

Gegen 6 Uhr krachte ein Baum in eine Bahn-Oberleitung und legte den Zugverkehr lahm. Um 9.20 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Haus an der Sperberstraße gerufen . Dort drohte ein Teil des Daches vom Sturm auf die Straße gefegt zu werden. Da das Teil jedoch von einem benachbarten Mast einigermaßen stabil gehalten wurde, wurden die Arbeiten an eine Dachdeckerfirma übergeben.

  • Fotos : Umgestürzte Bäume und Überflutungen durch Sturm "Herwart"

Denn inzwischen waren schon weitere Einsätze aufgelaufen: unter anderem eine umgefallene Laterne am Altenbacher Weg. In Orth löste sich die Wellblechverkleidung einer Bushaltestelle. Und in der Neukirchener Straße gegenüber dem ehemaligen "Tapas"-Restaurant stürzte eine Tanne auf den Anbau eines Wohnhauses. Die Feuerwehr Burscheid half mit ihrer Drehleiter aus, da die Leichlinger Leiter gerade überholt wird.

Zwischen Leysiefen und Bennert stürzten dann am Nachmittag Bäume auf die Fahrbahn eines Wirtschaftsweges, der von Anwohnern gerne als Abkürzung genutzt wird. Da es zunächst zu gefährlich war, dort zu arbeiten, bleibt die Straße bis auf weiteres gesperrt.

(RP)
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