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Leichlingen: Gehölzrückschnitt am Wupperbegleitweg

Verkehrssicherheit in Leichlingen : Gefährliche Äste am Wupperbegleitweg zurückgeschnitten

An 102 Bäumen wurde Totholz entfernt, teilt die Stadt mit. Einige Baumstümpfe seien als Nistmöglichkeiten für Vögel und Insekten stehen gelassen worden.

Um die Verkehrssicherheit des Wupperbegleitwegs und des Spielplatzes am Wallgraben sicherzustellen, hat eine Fachfirma in den letzten Tagen Baumpflegemaßnahmen durchgeführt, teilt die Stadt mit. Angestellte des städtischen Bauhofs hätten die Arbeiten überwacht.

„An insgesamt 102 Bäumen wurde gefährliches Totholz entfernt“, berichtet Stadtsprecherin Rebecca Hermann. „Es wurden Fassaden von Anliegern freigeschnitten.“ Außerdem habe man Zweige und Äste zurückgeschnitten, die zu weit in den Weg gewachsen seien. Bäume, Sträucher, Hecken und sonstige Pflanzen dürften nur bis zu einer Höhe von 2,50 Meter in den Luftraum über Geh- und Radwegen hineinragen, über Straßen, Wegen und Plätzen bis zu einer Höhe von 4,50 Metern. Außerdem müssten Verkehrszeichen freigeschnitten werden.

„Darüber hinaus wurden am Wupperbegleitweg elf abgestorbene Bäume oder Gefahrenbäume beseitigt.“ Die meisten davon seien als sogenannte „Habitatbäume“ stehen gelassen worden. „Etwa fünf Meter des Baumstamms bleiben hierbei erhalten, so dass der abgestorbene Baum keine Gefahr mehr darstellen kann.“

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In dem Baumstumpf fänden viele Brutvögel Nisthöhlen, erklärt Hermann. „Von dem sich zersetzenden Holz eines Habitatbaums profitieren außerdem viele Pilzarten. Nützlinge wie Wildbienen, Käfer und Ameisen siedeln sich an.“ Am Ende zerfalle ein solcher Habitatbaum zu Humus.

„Die Arbeiten wurden aufgrund der Vogelschutzzeit und der ,besonderen Schutzzone Wupper‘ mit der unteren Landschaftsbehörde abgestimmt.“

(sug)