Gerichtsprozess zwischen LBB und Therapieburg FDP-Vorsitzender fordert qualifizierte LBB-Aufsichtsräte

Leichlingen · Folgt das Gericht der Einschätzung von vier Gutachtern, denen zufolge die „Therapieburg“ renoviert werden könnte, könnte das für die LBB sehr teuer werden. Die FDP plädiert für Umorganisation.

Die LBB betreibt das Blütenbad mit Hallen- und Freibad in Leichlingen und hat in den vergangenen Jahren kräftig investiert.

Die LBB betreibt das Blütenbad mit Hallen- und Freibad in Leichlingen und hat in den vergangenen Jahren kräftig investiert.

Foto: Miserius, Uwe (umi)

Vier Sachverständige kommen offenbar zu dem Schluss, dass die Leichlinger Bäderbetriebs- und Beteiligungsgesellschaft (LBB) mit ihrer Einschätzung falsch liegt, die durch die Flut beschädigten Räume der Physiotherapiepraxis „Therapieburg“ am alten Hallenbad seien wirtschaftlicher Totalschaden und könnten nicht wiederherstellt werden. Sollte das Gericht dem folgen, drohen der Stadt-Tochter und Vermieterin LBB hohe Schadensersatzforderungen von Therapieburg-Betreiber Lars Burgwinkel. Vor diesem Hintergrund hatte die RP Ende vergangener Woche Stadt, LBB und Vertreter der Politik im LBB-Aufsichtsrat um Stellungnahme gebeten, wer in diesem Fall die Verantwortung übernimmt.