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Leichlingen arbeitet am Titel Fairtrade-Stadt

Fairer Handel auf allen Ebenen : Leichlingen arbeitet am Titel „Fairtrade-Stadt“

Die Stadt will sich an einer europaweiten Kampagne beteiligen. Um den Titel „Fairtrade-Stadt“ tragen zu dürfen, müssen verschiedene Kriterien erfüllt werden.

Den ersten Schritt auf dem Weg zur „Fairtrade-Stadt“ hat Leichlingen geschafft. „Im Oktober 2020 stellte die SPD-Fraktion den Antrag zur Beteiligung an der europaweiten Kampagne als Fairtrade-Stadt“, erinnert die Stadtverwaltung. Der Rat hat nun grünes Licht gegeben.

„Als Fairtrade-Stadt übernimmt eine Stadt Verantwortung und damit eine Vorbildfunktion für Bürger. Für die Blütenstadt Leichlingen bedeutet dies, sich als innovative weltoffene Stadt zu etablieren und ein positives Image zu transportieren“, fasst die Stadt zusammen. Der Titel, um den sich Städte seit 2009 bewerben können, eröffne oft neue Kooperationsformen „regional, national sowie international. Weltweit gibt es bereits über 1400 ,Fairtrade-Towns’ in über 24 Ländern.“

Für den Titel muss die Blütenstadt Kriterien erfüllen, die „das Engagement für den Fairen Handel in allen Ebenen der Stadt widerspiegeln“. Etwa: • Bei allen Sitzungen der politischen Gremien und auch im Büro von Stadtchef Frank Steffes werden Kaffee und ein weiteres Produkt aus Fairem Handel verwendet. • Eine Steuerungsgruppe (Stadt, Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft) koordiniert die Aktivitäten. • In Handel und Gastronomie, die mitmachen, werden mindestens zwei Produkte aus Fairem Handel angeboten. Gemessen an der Einwohnerzahl benötigt die Blütenstadt mindestens sechs Geschäfte und drei Gastronomiebetriebe, die sich beteiligen möchten. • In öffentlichen Einrichtungen werden Fairtrade-Produkte verwendet und Bildungsaktivitäten zum Thema angeboten. In Leichlingen übernimmt die Wirtschaftsförderung die Projektkoordination.

(LH)