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Leichlingen: 18. Kindersommer war ein große Vergnügen.

Ferien : Ein Fest für die Kinder der Stadt

Der 18. Kindersommer machte das kleine Waldstück Am Wallgraben am Wochenende wieder zum kunterbunten Spieleparadies.

Das kleine Waldstück Am Wallgraben zwischen Wohngebiet und Wupper verwandelte sich am Wochenende in ein wahres Spieleparadies. Rund 15 Vereine und Organisationen trugen zum Gelingen des nunmehr 18. Kindersommers in Leichlingen bei. Die kostenfreien Angebote wurden rege genutzt.

Der schöne Sommertag am Samstagnachmittag bot sich für einen gemütlichen Spaziergang mit Kind und Kegel an. Der Weg führte viele junge Familien auf den Spielplatz unterhalb der Feuerwehrwache Am Wallgraben. Vogelgezwitscher und das Rauschen der Wupper mischten sich an diesem sonnigen Nachmittag mit heiterem Kinderlachen.

Das Bild, was sich neugierigen Besuchern dort eröffnete, war das eines großen Spieleparadieses: Riesige Seifenblasen schwebten über den Köpfen der staunenden Kinder, wenige Meter weiter probierten sich mutige Mädchen und Jungen als Zirkusartisten, balancierten auf einem großen Gymnastikball, oder als Nachwuchsforscher, beobachteten die Flusstierchen unterm Mikroskop oder experimentierten mit physikalischen Gesetzen und erzeugten kleine Wasserstrudel in zwei Flaschen.Andere wiederum ließen gezielt Kugeln über eine mobile Bowlingbahn rollen und freuten sich, wenn möglichst viele der aufgestellten Kegel ins Wanken gerieten und umfielen.

  • Lia (3) schaffte fünf Bowling-Pins auf
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Kinderlachen schallte auch von der Rollenrutsche, an der sich eine ähnlich lange Schlange bildete, wie vor dem Eiswagen. Dort hatte es auch die Freundinnen Louisa (8) und die siebenjährigen Luisa und Lennja als erstes verschlagen. Zufrieden standen sie, Eis schleckend, zwischen den ganzen Attraktionen. „Auf dem Ball sind wir schon balanciert, das macht immer am meisten Spaß“, erzählte Luisa. Sie muss es wissen, schließlich besucht sie den Kindersommer, seitdem sie zwei Jahre alt ist. „Es macht immer Spaß“, bestätigte auch Lennja. Die Freundinnen brauchten sich gar nicht für den Kindersommer zu verabreden. „Wir haben uns einfach hier getroffen.“ Mutter Tanja Tbardawski-Boldt gefiel das reichhaltige Angebot ebenfalls. „Schön ist es, weil man auch immer alte Bekannte trifft.“

Rebecca Hermann vom Büro des Bürgermeisters, Veranstalter des Kindersommers, lobte die Zusammenarbeit mit den übrigen Vereinen und Organisationen und die tolle Stimmung auf dem Platz. „Das Schöne an diesem Fest ist tatsächlich, dass sich alle gerne für die Kinder unserer Stadt engagieren.“