Zu wenig Kindergartenplätze Stadt stellt zwei Kita-Container auf

Leichlingen · An der Flohkiste entsteht so weiterer Platz für 21, an der Uferstraße für 22 Kinder.

 Mit den Containern an zwei Standorten schafft die Stadt Betreuungsplätze für 43 Kinder.

Mit den Containern an zwei Standorten schafft die Stadt Betreuungsplätze für 43 Kinder.

Foto: Stadt Leichlingen

(cebu) Dass Leichlingen zu wenige Kindergartenplätze hat und dies viele Familien vor Probleme stellt, ist bekannt. Doch die Stadt bemüht sich um zusätzliche Kinderbetreuungsplätze in der Stadt und hat dafür in dieser Woche zwei wichtige Schritte getan. Sowohl an der Kindertagesstätte Flohkiste als auch in der Uferstraße wurden Container aufgestellt, die ab dem 2. Mai jeweils für eine zusätzliche Kindertagesbetreuungsgruppe genutzt werden.

An der Flohkiste werden dann zusätzlich 21 Kinder ab drei Jahren von den pädagogischen Fachkräften der Elterninitiative Flohkiste betreut. In der Uferstraße hatte sich auf Anfrage der Stadt Die Quelle bereit erklärt, die bestehende Angebotsstruktur zu erweitern und eine vorübergehende Betreuungsgruppe von 22 Kindern in einem Container auf dem Schulgelände der Gemeinschaftsgrundschule Uferstraße zu eröffnen. Die Quelle signalisierte aber auch gegebenenfalls längerfristig in die Betreuung von Kindern einzusteigen.

In der Gruppe werden Kinder ab drei Jahren mit einem Umfang von 35 Stunden (zehn Kinder) beziehungsweise 45 Stunden (zwölf Kinder) in der Zeit von 7.30 bis 16.30 Uhr betreut. Das Außengelände der Gruppe wird entsprechend des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) noch eingezäunt und hergerichtet. Die Containeranlage soll zunächst für eine Laufzeit von etwa zwei Jahren stehen bleiben. In dieser Zeit wird sie von der Stadt Leichlingen bereitgestellt und an die Quelle vermietet. Die Kinder wurden entsprechend des Rechtsanspruches bereits durch die Verwaltung zugewiesen.

In Leichlingen gibt es aktuell elf Kitas, doch auch im kommenden Kindergartenjahr ab August werden sie nicht den Platzbedarf aller Familien in der Stadt decken können. In diesem Jahr werden die Plätze erstmals zentral vergeben, alle Einrichtungen sind an das städtische Vergabesystem „Little Bird“ angeschlossen.

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