Leichlingen: Keine Besserung in Cremers Weiden

Leichlingen: Keine Besserung in Cremers Weiden

Bewohner der einstigen Leichlinger Vorzeige-Siedlung sind enttäuscht, weil sie seit Jahren zusehen, wie ihr Wohngebiet verkommt.

Allen Beschwerden zum Trotz - an der Situation mit verschmutzten Garagenvorhöfen, unordentlichen Vorgärten und Grünflächen tut sich nichts. Und der Immobilien-Besitzer, die Kiefer-Gruppe, weist das Problem von sich.

Wilde Müllkippen entstünden regelmäßig, die Grünanlage werde nur sehr sporadisch und dann auch nur oberflächlich in Ordnung gebracht. Einige Wohnungen seien von Schimmel befallen, und die Konzentration einer bestimmten Gruppe von Menschen, die sich mittlerweile in Cremers Weiden ansiedele, sei problematisch, sagt eine Gruppe von Mietern, die den Kontakt zu unserer Redaktion suchte. Mit dem Thema konfrontiert, wies Philipp Kiefer, Vorstandsvorsitzender der Unternehmensgruppe, alle Vorwürfe von sich: "Ich finde es schade, dass unsere Mieter nicht direkt das Gespräch zu uns suchen."

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Kiefer gab zu, für Ordnung und Sauberkeit der Siedlung zuständig zu sein, doch Müllprobleme und Mülltourismus gebe es überall. Hier sei der Immobilieneigentümer darauf angewiesen, von den Mietern informiert zu werden. Doch dieser Informationsaustausch scheint nicht zu klappen. In der Siedlung sind die Bewohner immer noch unzufrieden.

Geändert hat sich seit unserer letzten Berichterstattung nichts: Kurzfristig waren Gärtner in der Siedlung, aber das Grundproblem mit den Müllkippen und der Verwahrlosung bleibt bestehen.

(seg)