Leichlingen: Karnevalszelt: Angst vor Lärmbelästigung

Leichlingen : Karnevalszelt: Angst vor Lärmbelästigung

Das Karnevalszelt auf der Postwiese, in dem von Weiberfastnacht, 16. Februar, bis zum Veilchendienstag, 22. Februar, an vier Tagen jeck gefeiert werden soll, stößt nicht überall auf Gegenlieben.

Ein Leser unseres Internet-Portals rp-online merkte gestern Kritisches an. "Jetzt steht der Karneval vor der Tür und seit einigen Tagen auch das Zelt — zumindest grob. Wahrscheinlich dient es der Eingewöhnung der Anwohner. Muss der lärmgeplagte Anwohner nun wieder mit einer Beschallung à la letztes Jahr leben? Und gibt es wieder eine Menge Dreck?", fragt der Leser, der sich im Internet Hyperle nennt.

Er fürchtet Lärmbelästigung, baut darauf, dass das Ordnungsamt auf den Lärmschutz achtet. "Eine Dauerbeschallung wie im letzten Jahr muss nicht schon wieder sein, allerdings wurde da auch am Rosenmontag mit Musik beschallt. Das Ganze war einfach nur eine Lärmbelästigung, die gar nichts mit Feiern zu tun hatte. Mal ehrlich, was hat eine Lärmorgie im Alkoholrausch mit Karneval zu tun?"

Stadtsprecherin Ute Gerhards betont, beim Karneval handele es sich um ein Brauchtumsfest, da gebe es rechtlich größere Spielräume, was etwa das Veranstaltungsende beträfe. Die städtische Genehmigung erlaubt bis 0 Uhr.

Veranstalter Rolf Ischerland bestätigt: "Um Mitternacht ist Schluss. Wir wollen das nicht überziehen, wollen Rücksicht nehmen. Das ist versprochen" Schon vor Mitternacht werde als letztes Lied "Bye, bye, my love" gespielt. Auch die Musik soll temperiert, nicht übertrieben laut" gespielt werden, zu der 1000 Jecke — so viele passen ins Zelt — feiern. Übrigens bei angenehmen Temperaturen. "Die Heizung ist so bemessen, dass sie kontinuierlich Wärme ins Zelt gibt. Da wird es keine Probleme gebe", versichert Ischerland.

(RP/rl)