Leichlinger (16) auf Vaters Spuren Bestatter-Ausbildung – alles, aber nie langweilig

Leichlingen · Der Leichlinger Nils Aschenbroich (16) will in die Fußstapfen seines Vaters treten. Der Umgang mit Toten stört ihn nicht. Im Gegenteil. Der Beruf mit seinen vielen Facetten liegt ihm nicht nur im Blut, sondern auch am Herzen.

Der Leichlinger Nils Aschenbroich (16) hat sich entschieden, nach der Sekundarschule eine Ausbildung zur Bestattungsfachkraft zu machen. Enttäuscht wurde er von seiner außergewöhnlichen Berufswahl bislang nicht.

Der Leichlinger Nils Aschenbroich (16) hat sich entschieden, nach der Sekundarschule eine Ausbildung zur Bestattungsfachkraft zu machen. Enttäuscht wurde er von seiner außergewöhnlichen Berufswahl bislang nicht.

Foto: Miserius, Uwe (umi)

Kaufleute für Büromanagement, im Einzelhandel oder in der Industrie, im handwerklichen Segment die Kfz-Mechatroniker oder Industriemechaniker: Das waren auch 2022 wieder die beliebtesten Ausbildungsberufe. Aber Bestattungsfachkraft? Der Zustrom ausbildungswilliger junger Leute ist in diesem Bereich vergleichsweise überschaubar, möglicherweise auch, weil gute Informationen rund um das Berufsbild eher rar sind. Nils Aschenbroich (16) geht daher wohl schon als „Exot“ durch: Er hat nach der mittleren Reife im vergangenen  Jahr die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft im väterlichen Betrieb begonnen. Und sagt: „Der Beruf ist total abwechslungsreich und vielseitig.“