Leichlingen: Jungautorin Lisa Schniesko las beim Frauenfrühstück

Leichlingen: Jungautorin Lisa Schniesko las beim Frauenfrühstück

Den jüngsten Internationalen Weltfrauentag nahmen die städtische Gleichstellungsbeauftragte Susanne Winkelhoch und ihre Stellvertreterin Ann-Kristin Gröne als Anlass für ein Frühstück. Gestern versammelten sich etwa 30 Frauen im Bürgerhaus, darunter Einwohnerinnen, Mitarbeiterinnen der Verwaltung und Vertreterinnen der Politik. Jungautorin Lisa Schniesko war ebenfalls dabei.

Sie war eingeladen, um in etwa 40 Minuten einige Kurzgeschichten vorzutragen und aus ihrem jüngsten Werk "Tatort Leichlingen II" zu lesen. Susanne Winkelhoch erläuterte: "Uns ist es wichtig, erfolgreiche junge Frauen aus Leichlingen zu fördern, die dabei sind, sich einen Namen zu machen." Die Nachwuchsautorin wiederum hatte die Einladung zur Buchvorstellung angenommen, weil sie den Weltfrauentag als bedeutend betrachtet. "Für mich ist die Gleichstellung von Mann und Frau sehr wichtig. Außerdem bin ich der Meinung, dass jeder Mensch - unabhängig vom Geschlecht - gleich viel wert ist."

Frühstücken konnte die die 18-jährige Abiturientin des Gymnasiums Leichlingen allerdings nicht. Dazu war sie viel zu aufgeregt, obwohl es inzwischen schon ihre vierte Lesung war. In dem Mystery-Krimi geht es um Hexen, die einst in Leichlingen ihr Unwesen trieben. In der Blütenstadt fand der Roman großen Anklang. Dazu kommentierte Lisa Schniesko: "Ich bin überrascht von diesem Erfolg. Noch immer kann ich es nicht glauben, dass sich Leute wirklich für das interessieren, was ich tue."

Und das ist in erster Linie schreiben. Schon in Kindertagen träumte sie davon, einmal ein Buch zu schreiben. "Ich finde es faszinierend, wieviel man mit wenigen Worten ausdrücken kann", sagte die selbstbewusste junge Frau. Mit ihrem Lieblingshobby beschäftigt sie sich überwiegend während der Freizeit und in den Ferien. Aktuell entsteht ihr viertes Buch, es erscheint ebenfalls im Rediromaverlag.

Darin schildert Lisa Schniesko Geschichten rund um das Kinder- und Jugendhospiz Düsseldorf und beleuchtet persönliche Erfahrungen ihrer dortigen ehrenamtlichen Arbeit.

Den Verkaufserlös des neuen Buches will sie denn auch dem Hospiz stiften.

(RP)