Leichlingen: Hospiz-Koordinatorinnen besuchen Senioren-Union

Leichlingen: Hospiz-Koordinatorinnen besuchen Senioren-Union

Gut gefüllt war der Bürgertreff der CDU bei der jüngsten Zusammenkunft der Leichlinger Senioren-Union. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das ökumenische Hospiz Leichlingen. Die beiden Koordinatorinnen Christine Schwung und Inka Stirl stellten die Idee der Hospizbewegung und das Leichlinger ökumenische Hospiz den Zuhörern vor.

SU-Vorsitzender Gert Schulze konnte sich der Pressemitteilung zufolge nicht nur über den regen Zuspruch, sondern vor allem auch über die Qualität des Vortrags freuen. Schwung und Stirl berichteten zunächst über die Geschichte der Hospizbewegung ab 1842 und die Gründerin der modernen Hospizbewegung, Cecily Saunders.

Das ökumenische Hospiz Leichlingen wurde im Jahr 2000 auf Anregung von Ursula Schmidt (Sorgende Hände) gegründet und von der evangelischen, katholischen und freikirchlichen Kirche gemeinsam getragen. Zur Zeit seien etwa 40 Trauerbegleiter ehrenamtlich in Leichlingen tätig, berichteten Christine Schwung und Inka Stirl. Unter diesen seien nur zwei Männer. Alle werden für ihre Aufgabe geschult und in ihrer Tätigkeit auch von den Koordinatorinnen begleitet. Das ökumenische Hospiz will den Sterbenden und deren Familie und Freunden unterstützend zur Seite stehen, Zeit schenken und bei den entstehenden Belastungen helfen, Rechts- oder Pflegedienst wird aber nicht geleistet. "Nach rund anderthalbstündigem Vortrag und Diskussion waren die Anwesenden um einiges klüger", teilt die Senioren-Union mit. "Der lang anhaltende Applaus zeigte, wie gut die Damen ihr Thema vorgetragen hatten." Aber nicht nur mit Applaus verabschiedeten die Teilnehmer ihre beiden Gäste. Schulze übergab ihnen nach einer Sammlung eine Spende von mehr als 100 Euro für das Hospiz.

(rp)