Leichlingen: Haus nach Dachstuhlbrand erneut in Flammen

Leichlingen: Haus nach Dachstuhlbrand erneut in Flammen

In dem Einfamilienhaus an der Goethestraße, das am Donnerstagmorgen in Flammen aufgegangen war, hat es in der Nacht zum Freitag erneut gebrannt. Ein unentdecktes Glutnest in dem Holzhaus könnte der Auslöser gewesen sein.

Um 1.44 Uhr wurde die Leichlinger Feuerwehr erneut alarmiert und war in der Nacht mit etwa 50 Einsatzkräften vor Ort. Durch die zerstörten Fenster könnte Wind ein Glutnest wieder entfacht haben. Die Bauweise mit doppelten und dreifachen Wänden machen die Löscharbeiten erneut nicht einfach, wie ein Sprecher der Wehr sagte. Es gibt keine Verletzten, nach dem ersten Brand war das Haus vorerst nicht bewohnbar.

Polizeisprecher Peter Raubuch sagte, dass Brandermittler der Polizei vor Ort waren, um die Ursache für das erste Feuer zu ermitteln. "Es handelt sich um einen technischen Defekt an der Elektroverkabelung im Obergeschoss." Die Sachverständigen müssen jetzt klären, ob das Gebäude saniert werden kann. Die Kreuzung Goethe-/Montanusstraße ist vorerst gesperrt.

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Auch die Löscharbeiten am Donnerstag hatten sich als schwierig erwiesen. Das Gebäude ist komplett aus Holz. Ein Großteil der Außenfassade war aus Zellulose, dadurch hatten sich viele Glutnester gebildet. "Wir haben das Gebäude mit einer Wärmebildkamera untersucht, uns mit Axt und Kettensäge zu den Brandnestern vorgearbeitet", berichtete die Feuerwehr am Donnerstag. Bis zum Nachmittag hat es eine Brandwache gegeben, diese wird auch am Freitag wieder zum Einsatz kommen.

Bei dem Feuer am Donnerstag war ein Schaden von rund 100.000 Euro entstanden. Verletzt worden war niemand, die Bewohner des Hauses hatten sich selbst in Sicherheit gebracht.

(jco)
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