Leichlingen: Goethestraße: Dachstuhl abgebrannt - 100.000 Euro Schaden

Leichlingen: Goethestraße: Dachstuhl abgebrannt - 100.000 Euro Schaden

Der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in der Goethestraße ist am Donnerstagmorgen in Brand geraten. Niemand wurde verletzt, die Feuerwehr vermutet einen technischen Defekt als Brandursache. Der Sachschaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt.

Um kurz vor zehn lag immer noch Brandgeruch um das Einfamilienhaus in der Goethestraße in der Luft. 42 Feuerwehrmänner der vier Leichlinger Löschzüge haben dort am Morgen gegen die Flammen gekämpft, die aus dem Dachstuhl schlugen. Eine Bewohnerin des Hauses hatte gegen 7.50 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Nach etwa sieben Minuten war die Feuerwehr zur Stelle, da hatten die drei Hausbewohner das Gebäude bereits verlassen. Verletzt wurde niemand. Ein Rettungswagen und die Polizei waren dennoch im Einsatz. Die Montanusstraße und die Goethestraße waren wegen der Löscharbeiten gesperrt. Der Schaden an dem Vollholzhaus ist erheblich. Die Feuerwehr spricht von einer Summe von rund 100.000 Euro. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar.

"Ich war gerade aufgestanden, als ich Nebel bemerkt habe, dann habe ich ein Knistern gehört und Rauch gesehen. Als ich die Tür zum Technikraum aufgemacht habe, schlug mir Rauch entgegen. Ich habe meine Tochter geschnappt, die hat dann die Feuerwehr gerufen", berichtet der 56-jährige Hausbesitzer, der mit einem Bademantel bekleidet war, als er das Haus verließ.

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Die Feuerwehr setzte eine Drehleiter ein, um die Flammen zu löschen. "Der Brandherd lag im Wirtschaftsraum im Obergeschoss", sagte Einsatzleiter Ronald Hillbrenner. Die Löscharbeiten gestalteten sich für die Feuerwehr schwierig. "Problematisch war, dass es sich bei dem Objekt um eine Vollholzhaus auf ökologischer Basis handelt", sagte Hillbrenner. Ein Großteil der Außenfassade sei aus Zellulose, dadurch hätten sich viele Glutnester gebildet. "Wir haben das Gebäude mit einer Wärmebildkamera untersucht, uns mit Axt und Kettensäge zu den Brandnestern vorgearbeitet", berichtete Hillbrenner. Das Feuer sei schnell unter Kontrolle gewesen. Noch bis 15.30 Uhr ist eine Brandwache vor Ort, um die Glutnester zu überwachen. Die Brandursache ist noch nicht restlos geklärt, die Feuerwehr vermutet einen "elektronischen Defekt".

(jco/top)
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