Leichlingen: Firmen und Hochschulen zusammenbringen

Leichlingen : Firmen und Hochschulen zusammenbringen

Mitglieder der Wirtschaftsförderungsgesellschaft schauten sich gestern in Leichlingen um. Sie beraten örtliche Firmen.

Viele Jahre haben sich die Wirtschaftsförderer des Rheinisch-Bergischen Kreises bei ihrem regelmäßigen Austausch mit der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft (RBW) nicht in Leichlingen getroffen. Mit dem neuen Ansprechpartner im Rathaus der Blütenstadt hat sich das nun geändert: Sascha Maschinski, seit Anfang des Jahres im Amt, konnte seine Kollegen und die RBW für Leichlingen und zugleich die Firma Koko Kosmetikvertrieb als Gastgeber gewinnen. In ihren Räumlichkeiten im Frese-Park traf sich die Runde gestern und beriet, wie sie die Unternehmen im Kreis unterstützen kann.

"Der Austausch der Wirtschaftsförderer untereinander ist wichtig", betonte RBW-Geschäftsführer Volker Suermann. So seien schon viele gemeinsame Projekte auf den Weg gebracht worden, unter anderem das kreisweite Gewerbeflächenkonzept. Außerdem haben die kommunalen Ansprechpartner und die RBW Betriebe im Kreis besucht und betriebs- sowie standortrelevante Fragen diskutiert. "Mit dem Gewerbeflächenkonzept verbinde ich die Hoffnung, dass wir auch in Leichlingen neue Flächen ausweisen können", sagte Wirtschaftsförderer Maschinski.

Gestern stand vor allem das Thema Digitalisierung auf der Agenda. Hier sieht sich die Stadt bislang gut aufgestellt: "Das Thema Glasfaseranschluss ist mittlerweile abgeschlossen", sagte Maschinski über die Anbindung des schnellen Internets bis an die Zentralverteilerstationen in der Blütenstadt. Derzeit wird ein Masterplan ausgearbeitet, der aufzeigt, wie alle Haushalte mit Glasfaserleitungen ausgestattet werden können. "Wenn wir den Masterplan haben, könnten bei anstehenden Tiefbauarbeiten gleich Leerrohre für diese Leitungen mitverlegt werden", hatte schon vor einiger Zeit der städtische Breitbandbeauftragte Reiner Pliefke betont.

Interessant für die Leichlinger Unternehmen dürfte ein anderes Angebot der RBW sein: Die Fachleute beraten örtliche Firmen bei strategischen Überlegungen, bei der Planung ihrer Unternehmensnachfolge, in komplexen Genehmigungsverfahren und bei der Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen. "Dieses Angebot mit uns als Wirtschaftsförderer ist vielen Unternehmen noch nicht bekannt", rief Maschinski dazu auf, es intensiv zu nutzen.

Koko-Geschäftsführer Dr. Hans Lautenschläger nutzte die Gelegenheit, seine Firma zu präsentieren: Das Unternehmen für dermatologische Kosmetikprodukte hat 52 Mitarbeiter und nutzt im Frese-Park über 3.300 Quadratmeter.

(RP)