Leichlingen: Feuerwehr rettet gestürzten Arbeiter aus Heizungskeller

Leichlingen: Feuerwehr rettet gestürzten Arbeiter aus Heizungskeller

Bei Arbeiten in einem Heizungskeller im Bereich des Hochhauses Am Büscherhof ist gestern ein Mann gestürzt - und löste damit einen Rettungseinsatz aus. Der Betroffene alarmierte selbst über sein Mobiltelefon den Rettungsdienst. Als dieser vor Ort eintraf, konnte er den Mann allerdings nicht umgehend erreichen. "Denn in dem Keller stand knöcheltief Wasser, und es bestand die Gefahr eines Stromschlags", berichtete Thomas Schmitz von der Leichlinger Feuerwehr, die von den Rettungskräften hinzugezogen worden war.

Allerdings konnte auch der Löschzug I, der mit rund einem Dutzend Helfer ausrückte, wegen der Stromschlag-Gefahr nicht in den Bereich des Verletzten vordringen. Er rief die Energieversorgung Leverkusen (EVL) hinzu, deren Mitarbeiter den Strom in dem Heizungskeller abstellte. Schließlich gelang es den Einsatzkräften, den Verunglückte nach rund einer Dreiviertelstunde aus dem Keller zu retten. Warum auf dem Boden des Heizungskellers so viel Wasser stand, blieb unklar. Auch über die Art der Verletzungen konnte Schmitz keine Angaben machen. Laut Augenzeugen wurde das Bein des Mannes vor Ort geschient.

Nach EVL-Angaben sei der Strom für den Heizungskeller 30 Minuten abgestellt worden. In der Zeit hätten zwar die Heizungen der angeschlossenen Wohnungen nicht funktioniert, "aber davon dürfte kaum jemand etwas mitbekommen haben", sagte eine EVL-Sprecherin.

(rz)
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