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Die neuesten Informationen zur Lage nach der Starkregen-Katastrophe

Nach Starkregen-Katastrophe : Update 20. Juli: Die neuesten Informationen zur Lage

Was Sie jetzt zur Verkehrssituation in Leichlingen, der Abholung von Sperrmüll aus den Randgebieten und der Möglichkeit zu spenden wissen müssen.

Infopoint Der städtische Infopoint im Feuerwehrauto am Stadtpark wird ab Mittwoch, 21. Juli, in das Bürgerbüro im Rathaus verlegt. Wer den Infopoint nutzen möchte, könne dies täglich zwischen 9 und 20 Uhr an einem ausgeschilderten Fenster des Bürgerbüros tun. Das Rathaus bleibt weiterhin geschlossen. Alle Rathausmitarbeiter, die nicht aufgrund der Krisensituation vor Ort benötigt werden, arbeiten aufgrund der aktuellen Stromsituation im Homeoffice. Alternativ sind weiterhin die Bürger-Hotline zum Starkregen unter 02175/992-666 sowie die Notfall-Nummer des Bürgerbüros unter 02175/992-333 täglich von 9 bis 20 Uhr zu erreichen.

Verkehrssituation Innenstadt Der Müllabtransport in der Innenstadt gehe gut voran, teilte die Stadt mit. Städtischer Bauhof und Müllversorgung hätten die größten Berge inzwischen fortgeschafft. Daher wird die eingerichtete Sperrzone am 21. Juli nicht verlängert, ab 16 Uhr können alle Verkehrsteilnehmer wieder ungehindert durch Leichlingen fahren.

Sperrmüll in den Randgebieten Die Stadtverwaltung erreichten immer wieder Nachfragen, ob Bauhof und Müllversorgung sich auch in den restlichen Leichlinger Stadtteilen und Ortschaften um den Abtransport der Wasserschäden kümmern. Nachdem die Situation in der Innenstadt sich nun entspanne, werde sich in den kommenden Tagen selbstverständlich dem Müll im restlichen Stadtgebiet angenommen. Ortsteile, die vom Hochwasser betroffen waren, werden nach und nach abgefahren, um den durch Wasserschäden entstandene Müll abzutransportieren. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass auf regulären Sperrmüll in der aktuellen Situation keine Rücksicht genommen wird. Entsorgt werden ausschließlich im Zuge des Starkregens entstandene Müllasten.

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 Wichtig für das effektive Vorgehen sei die Mülltrennung: Beim Lagern sollte darauf geachtet werden, Restmüll/Verderbliches von allem anderen Schutt zu trennen. Das erleichtere den schnellen Abtransport. Auch Elektroschrott sollte auf einem separaten Haufen gelagert werden. Dieser wird eingesammelt, nachdem der restliche Müll abtransportiert werden konnte.

 Friedhof Kellerhansberg Da weiterhin akute Verletzungsgefahr aufgrund von Sinkschäden und möglichen Unterspülungen der Bäume bestehe, bleibt der Friedhof bis auf Weiteres gesperrt.

Sparkassenmobil am Stadtpark Auch die Sparkassenfiliale auf der Neukirchener Straße 4 ist von der Starkregen-Katastrophe betroffen und bis auf Weiteres geschlossen. Ab 20. Juli steht von circa 10 Uhr bis circa 16 Uhr eine mobilie Filiale in Form eines speziellen Sparkassenfahrzeugs auf den Parkplätzen an der Kirchstraße entlang des Stadtparks beim Blumenpavillon. Möglich vor Ort:

•           Termine mit Mitarbeitern der Sparkasse

•            Ein-/Auszahlungen (nur mit Sparkassen-Card)

•            Annahme von Überweisungen, Schecks etc.

•            Geldautomat

•            Kontoauszüge

Bürgerstiftung eröffnet Spendenkonto Die Bürgerstiftung hat ein Spendenkonto für die Betroffenen der Starkregen-Katastrophe eingerichtet. Gespendet werden kann an:

Kreissparkasse Köln
IBAN DE42 3705 0299 0370 5650 71
Betreff: Starkregenkatastrophe 2021

Die Spendenbereitschaft der Leichlinger sei enorm, teilt die Stadt mit. Es seien bereits so viele Sachspenden in den Räumlichkeiten der AWO abgegeben worden, dass aktuell keine weiteren angenommen werden können. Leichlinger, die nach dem Starkregen Bedarf haben, können täglich zwischen 10 und 17 Uhr an der AWO, Am Schulbusch 16, gespendete Sachen abholen. Vorrätig sind vor allem Kleidung, Schuhe, Spielsachen und Kinderkleidung.

Strom Die Stadtverwaltung erreichen weiterhin Nachfragen zur Stromlage in der Stadt. Die Arbeiten der EVL gehen zügig voran, allerdings sei die Lage nach wie vor kompliziert. Ein Großteil der Netzstationen konnten inzwischen von der Feuerwehr trockengelegt werden. Nun stünden Kontrollen der EVL an. Allerdings reiche es nicht, die Netzstationen, die als Versorgungscluster alle Stromkästen in ihrem Gebiet mit Strom bedienen, „wieder fit“ zu bekommen. Denn bevor Strom wieder eingeschaltet werden könne, müsse garantiert sein, dass keiner der an den Clustern hängenden Stromkästen in Privathaushalten beschädigt sei. Daher werden parallel die privaten Stromkästen im Stadtgebiet kontrolliert. Wird dabei an einem privaten Stromkasten ein Problem festgestellt, müsse dieser vom Stromnetz getrennt werden, damit das Stromcluster trotzdem eingeschaltet werden kann. Die betroffenen Privathaushalte sollten laut Stadt dann eine Elektro-Fachfirma beauftragen. Vorher kann das betroffene Haus nicht an das Stromnetz angeschlossen werden. Beim Einschalten der Kästen ohne vorherige Prüfung bestehe die Gefahr, dass ein Kurzschluss, im schlimmsten Fall ein Kellerbrand, entsteht.