Leichlingen: DHL-Paketstau sorgt für heftige Diskussionen

Leichlingen: DHL-Paketstau sorgt für heftige Diskussionen

Der Bericht unserer Zeitung über die DHL-Postagentur im Brückerfeld, die wegen Paketstau am Freitag Kunden weggeschickt hat, ist auf verschiedenen Internetplattformen am Wochenende kontrovers diskutiert worden.

So schrieb ein Leser: "Ob DHL, Post, oder wie sie sich sonst alle nennen - das Wort "Dienstleistung" geht ihnen meistens ab." Suche man ein Postamt auf, seien 50 Prozent der Schalter meist unbesetzt: "Und wenigstens zwei Angestellte laufen sehr geschäftig umher." Ein anderer moniert: "Diese Negativ-Variante der zwangsweise im voraus zu zahlenden "Dienstleistung" von DHL kannte ich auch noch nicht."

Der Leichlinger Online-Händler Jens Putzier stellt fest: "Uns blühen massive geschäftliche Nachteile durch die Fahrten zu anderen Filialen." Wer etwa bei Ebay Plus verkaufe, müsse Bestellungen, die bis 14 Uhr eingehen, noch am selben Tag versenden. "Da die Abholung im eigenen Unternehmen aber vormittags erfolgt, ist man gezwungen, die Pakete zur Filiale zu bringen und muss jetzt nach Langenfeld oder Solingen fahren." (Siehe Seite A 3)

(pec)