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Corona: „Notbremse“ für Leichlingen

Corona-Auswirkungen : „Notbremse“ für Leichlingen

Angesichts hoher Inzidenzwerte müssen in der Blütenstadt nun Kontakte eingeschränkt werden und Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungsbetriebe und Freizeiteinrichtungen weitgehend schließen.

In Leichlingen gilt wie im gesamten Kreis seit Freitag ein harter Lockdown. Er ist mit Inkrafttreten der „Bundesnotbremse“ von der Bundesregierung vorgeschrieben, sofern die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegt, teilt Landrat Stephan Santelmann (CDU) mit. Das sei in Rhein-Berg der Fall. Die Regeln:

- Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr. Ausnahmen gelten lediglich für Individualsportler (jeweils bis Mitternacht) sowie für medizinische Notfälle, berufliche Fahrten, die Versorgung von Tieren oder andere wichtigen Gründe. Arbeitgeber seien verpflichtet, ihren Beschäftigten soweit wie möglich – das Arbeiten im Homeoffice anzubieten, was diese auch annehmen müssen.

- Schulen sind ab einer Inzidenz von 100 verpflichtet, zum Wechselunterricht überzugehen. Ab einem Wert von 165 darf kein Präsenzunterricht mehr stattfinden.
- Geschäfte dürfen keine Kunden in die Räume lassen. Ausnahmen: Lebensmitteleinzelhandel, Getränkemärkte, Drogerien, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Apotheken, Sanitätshäuser, Optiker und Hörakustiker, Buchhandlungen, Blumengeschäfte, Tierbedarfs- und Gartenmärkte, Großhandel. Vorbestellte Waren dürfen abgeholt werden, wenn Kundenansammlungen vermieden werden.

- Medizinische Dienstleistungen sowie Friseur- und Fußpflegebesuche sind erlaubt, wenn die Kunden eine FFP2-Maske tragen und einen aktuellen negativen Corona-Schnelltest vorweisen können.

(sug)