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Appell von Landrat Stephan Santelmann zum Osterfest : Bei Osterspaziergängen bekannte Wanderwege meiden

Zum Osterfest appelliert Landrat Stephan Santelmann an die Menschen im Rheinisch-Bergischen Kreis, sich zur Eindämmung des Coronavirus an das Kontaktverbot zu halten und bei Osterspaziergängen touristische Anziehungspunkte zu meiden.

„Die Dynamik der Lage wird oftmals mit der Anzahl der Tage angegeben, nach denen sich die Zahl der bestätigten Fälle auf das Zweifache erhöht hat“, erläutert Santelmann. „Wir stehen jetzt im Rheinisch-Bergischen Kreis bei einer Verdoppelungszahl von 14 Tagen. Das sind eine sehr gute Verbesserung und ein Erfolg, den wir nun weiter ausbauen wollen.“ NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann wolle alles daran setzen, um die Abstände auf 16 Tage zu erhöhen. „Da wollen wir mit an einem Strang ziehen! Daher bitte ich Sie, sich auch an den Feiertagen daran zu halten und persönliche soziale Kontakte soweit es geht zu meiden. Lassen Sie uns das Erreichte nicht aufs Spiel setzen!“

Ihm sei bewusst, dass das umfangreiche Kontaktverbot eine große Herausforderung für alle sei und Disziplin erfordere. Damit solle jedoch die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden. „Zeigen Sie sich solidarisch und bleiben Sie bitte weiterhin zuhause. Denn damit schützen Sie vor allem Menschen aus den besonders gefährdeten Risikogruppen.“

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Auf Gottesdienste zum Osterfest müsse man auch dieses Jahr nicht verzichten. „Auch in unserem Kreis bieten viele Kirchen Live-Gottesdienste im Internet an“, sagt Santelmann.

Auf längere Osterausflüge müssten die Menschen zwar verzichten. Grundsätzlich gelte aber, dass ein Spaziergang mit der Familie oder einer im Haushalt lebenden Person erlaubt sei. „Bitte halten Sie sich dann aber in der Nähe des eigenen Zuhauses auf. Erkunden Sie die Plätze in unserer Heimat, die nicht so stark frequentiert werden.“ Bekannte Wanderwege und touristische Hot-Spots seien hingegen zu meiden.

(sug)