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Leichlingen: Bürgerbüro senkt Wartezeit auf sieben Minuten

Leichlingen : Bürgerbüro senkt Wartezeit auf sieben Minuten

Die vor zwei Jahren gestartete Neuorganisation des Leichlinger Bürgerbüros trägt offenbar Früchte: Nach einer aktuellen Auswertung der Verwaltung sind die Wartezeiten im Bürgerbüro (Innenbereich) von bisher durchschnittlich 44 Minuten auf nur noch sieben Minuten gesunken.

Am Schnellschalter im Eingangsbereich warten die Besucher durchschnittlich nur noch zwei Minuten. Damit ihr Anliegen schnell behandelt werden kann, sitzen an der Infotheke im Foyer mittlerweile geschulte Mitarbeiter, die die Unterlagen und Wünsche der Kunden vorprüfen.

"Unnötige Wartezeiten für Bürger, deren Unterlagen unvollständig sind, werden damit ausgeschlossen", heißt es dazu aus dem Rathaus.

Auch die neue Aufrufanlage mit Terminmanagement, die im November 2016 eingerichtet wurde, trägt zur Verkürzung der Warte- und Bearbeitungszeiten bei. Dadurch können die Bürger im Vorfeld einen Termin im Bürgerbüro vereinbaren, zu dem sie dann auch tatsächlich drankommen. "Das wurde bereits in den ersten Monaten sehr gut angenommen", schreibt die Verwaltung. Zum Vergleich: Während im November 2016 noch acht Prozent der Besucher einen Termin im Bürgerbüro vereinbart hatten, waren es im gleichen Zeitraum 2017 schon 26 Prozent. "Das schafft eine deutliche Entzerrung im Kundenverkehr", betont Brigitte Gutendorf, Leiterin des Bereichs Bürgerbüro und Standesamt. Seit 2017 gehen zudem regelmäßig Informationsschreiben an die Bürger, deren Ausweis- und Passdokumente auslaufen. Sie enthalten Hinweise, welche Unterlagen zur Neubeantragung notwendig sind.

In Zukunft will das Bürgerbüro, wie auch die gesamte Verwaltung, auf Digitalisierung setzen. "Wir können dann möglicherweise noch mehr Leistungen als bislang online anbieten, sodass sich die Bürger den Gang ins Rathaus sparen können", sagt Gutendorf. Denkbar ist das beispielsweise bei Standardvorgängen wie Meldebescheinigungen. Die Dokumente könnten künftig mit der notwendigen Identifikation daheim ausgedruckt werden. "Da wird sich in nächster Zeit mit Sicherheit noch einiges tun", kündigt Brigitte Gutendorf an.

(inbo)