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Bürger spenden Bäume für Leichlingen

Klimaschutz in Leichlingen : Bürger spenden 22 neue Bäume für die Stadt

An der Kirchstraße haben die Mitarbeiter des Bauhofes eine Blutpflaume gepflanzt, geschenkt von Birgitt und Willi Färber. Sie ist eine von 22 geschenkten Bäumen.

Sie blüht in der wärmeren Jahreszeit rosa, hat ein rötliches Holz und rote Blätter: Die Blutpflaume, die die Bauhofmitarbeiter am Dienstag an der Ecke Kirchstraße und Dorffeld gepflanzt haben, wird künftig nicht nur was fürs Klima tun, sondern auch etwas fürs Auge zu bieten haben. Gespendet haben den Baum Birgitt und Willi Färber. Seit 2019 haben damit auf Anregung der Initiative Future for Leichlingen (FFL) insgesamt 22 gespendete Bäume im ganzen Stadtgebiet ihren Standort gefunden, seit vergangenem Donnerstag allein fünf am Johannisberg, am Germaniabad, in der Kirchstraße und auf dem Schulhof der dortigen Grundschule sowie an der Wupper. Unterstützt wird das von Privatpersonen, FFL, der Bürgerinitiative zur Rettung des Stadtparks und vom Verkehrs- und Verschönerungsverein Leichlingen.

„Es gibt so viele Ideen, zu welchen Anlässen Bäume gepflanzt werden können. Ich glaube, dass viele Bürger gerne einen spenden würden“, sagt Ruth Wehner, die sich bei Future for Leichlingen engagiert. 1000 Ideen gebe es für die unterschiedlichsten Anlässe – seien es Hochzeitsbäume oder Schnullerbäume zur Geburt, Trauerbäume zur Erinnerung an einen Menschen wie jüngst am Spielplatz der Grundschule Kirchstraße oder einfach ein Geschenk. Auch den Kunden des Unverpackt-Ladens von Andreas Neumann und Silke Hermanns gehört nun gemeinsam ein Baum: Die Geschäftsleute hatten eine Spendendose neben der Kasse aufgestellt, in der das Geld für das neue Gewächs zusammenkam.

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Bei der Baum- und Ortsauswahl sowie der Pflanzung achten die Bauhofmitarbeiter auf viele Aspekte: Schatten sollen sie spenden zum Beispiel auf Spielplätzen oder Schulhöfen und bienenfreundlich zur zur Biodiversität beitragen. Um das zu gewährleisten, erhalten sie gute Bedingungen: Der neue Baum an der Kirchstraße ist beispielsweise in einem Substrat aus Lavastein mit Sand, Bims und organischem Dünger gepflanzt, hat einen Bewässerungsring und einen gelben Anstrich. „Das ist ein Voranstrich für die spätere weiße Farbe am Stamm“, verrät Bauhofleiter Andreas Pöppel. Durch den hellen Anstrich wird die Rinde des Baumes nicht so heiß und platzt nicht auf – ein Garant für ein langes Baumleben.

(inbo)