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Leichlingen: Bis zu 200 Euro Entschädigung für ehrenamtliche Feuerwehrleute

Leichlingen : Bis zu 200 Euro Entschädigung für ehrenamtliche Feuerwehrleute

Die Stadt Leichlingen zahlt ihren ehrenamtlichen Feuerwehrleuten künftig eine Aufwandsentschädigung. Das hat der Rat in seiner aktuellen Sitzung einstimmig beschlossen.

Die Höhe der Aufwandsentschädigung richtet sich nach der Funktion bei der Feuerwehr. So soll der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr künftig eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 200 Euro pro Monat erhalten. Sein Stellvertreter bekommt 150 Euro. Löschzugführer erhalten künftig, je nach Qualifikation, zwischen 50 und 125 Euro monatlich. Wer mehrere Ämter bei der Freiwilligen Wehr innehat, soll maximal 200 Euro pro Monat ausgezahlt bekommen. Die Zahlungen schlagen jährlich mit rund 18 000 Euro zu Buche.

Gelöscht wird aber weiter ehrenamtlich, stellte Ronald Hillbrenner, Leiter der freiwilligen Feuerwehr, in der Ratssitzung klar. "Das Ehrenamt bleibt weiter unangetastet."

Durch die Aufwandsentschädigung seien die mit der Wahrnehmung des Ehrenamtes verbundenen notwendigen Ausgaben und sonstigen Kosten wie Telefon- und Spritkosten für Fahrten im Stadtgebiet sowie Schreibmaterial abgegolten, so dass das Mitglied der Feuerwehr keinen zusätzlichen Auslagenersatz verlangen kann. Ausgenommen bleiben sogenannte Verdienstausfallentschädigungen und Kosten für Reisen außerhalb der Blütenstadt.

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Volker Jung, Fraktionsvorsitzender der UWG, hatte beantragt, das Modell der Feuerwehr in Bergisch Gladbach zu prüfen. Dort werde das Geld auf mehr Funktionsträger, wie etwa Gruppenführer, Funk- und Gerätewart, verteilt. "Bergisch Gladbach hat eine völlig andere Struktur", betonte Hillbrenner im Rat. Hillbrenners Aufwand allein für Führungsaufgaben bei der Feuerwehr liege wöchentlich bei rund 20 Stunden. Der von der Verwaltung vorgelegte Vorschlag sei akzeptabel, sagte Hillbrenner, wenngleich dem Ergebnis "zähe Verhandlungen" vorangegangen seien.

(RP)