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Alles zum Blütensamstagszug in Leichlingen

Blütensamstagszug : Ganz am Schluss rollt die KG „Fott mit dem Driss“

Beim Blütensamstagszug ziehen 15 Festwagen, zehn Fußgruppen und vier Musikkapellen durch die Stadt. Dafür werden Straßen gesperrt.

Das Einzige, was am Samstag vom Himmel über der Blütenstadt fallen darf, das sind Kamelle. Denn dann zieht der Blütensamstagszug durch die Stadt. Was wichtig ist, gibt es hier rauf einen Blick:

D’r Zoch „Wir erwarten bei 10 Grad und einem regenfreien Nachmittag zahlreiche Jecken, die friedlich mit uns feiern möchten. Um dies zu gewährleisten, hat sich das Glasflaschenverbot als erfolgreiche Maßnahme erwiesen“, sagt Michael Pölcher, dem die Sicherheit wichtig ist. Der Zugleiter geht von rund 30.000 Besuchern entlang der Strecke aus. Polizei und Stadt werden  versuchen, das Glasverbot in der Innenstadt durchzusetzen. Die Kommunikation unter den Verantwortlichen wird über ein Einsatzleitfahrzeug des Rheinisch-Bergischen-Kreises gesteuert. Ab 12 Uhr stellt sich der Zug mit den zehn Fußgruppen, 15 Festwagen und vier Musikkapellen an der Landwehrstraße auf. Wenn die ersten Takte von „Wenn das Trömmelche jeht“ erklingen, setzt sich der Zug um 14.11 Uhr in Bewegung und wird gegen 14.30 Uhr an der Bahnhofstraße erwartet.

Der Zugweg am Blütensamstag. Foto: GRAFIK: A. PODTSCHASKE, MAPCREATOR

Zugweg Der 2,7 Kilometer lange Zugweg führt über die Bahnhofstraße, die Brückenstraße/Querspange, Brückerfeld, Marktplatz, Querspange, Kirchstraße und Gartenstraße. An der Mittelstraße (Schulhof Kirchstraße) wird sich der Zug gegen 17 bis 17.30 Uhr auflösen. Die Straßen sind von 10 bis 18 Uhr gesperrt, entlang des Zugweges gilt ein Halteverbot.

Straßensperrungen/Müllabfuhr Ab 10 Uhr wird die Bahnhofstraße gesperrt, auch Busse können dann nicht mehr fahren. Ab 11 Uhr sind die Brückenstraße und die Querspange zu. Ab 12 Uhr sperrt die Stadt: Alte Brückenstraße (Geschäftsstraße), Teilbereich der Kirchstraße (Neukirchener Straße bis Am Stadtpark), Gartenstraße, Am Wallgraben (Einmündung Im Brückerfeld in Richtung Zentrum). Dem Zug folgt die Müllabfuhr, die wieder für saubere Straßen sorgt. „Wir nennen die Jungs inzwischen auch Karnevalsgesellschaft, weil sie dazu gehört. Wir sagen spaßeshalber KG Fott mit dem Driss“, erläutert Pölcher mit einem Augenzwinkern.

Toiletten Um die „Wildpinkelei“ einzudämmen und bestenfalls zu vermeiden, werden an einigen Stellen in der Stadt, wie etwa im Bereich des Friedhofs, vermehrt Toiletten aufgestellt. „Das ist ein wahnsinniger Kostenfaktor, aber wir hoffen sehr, dass wir dieses Ärgernis damit vermeiden können“, sagt Pölcher.

Danach Im Anschluss an den Zug zieht das Narrenvolk zu den Partys in der Stadt weiter. Für die Veranstaltungen im Festzelt und bei der Feuerwehr gibt es allerdings keine Karten mehr.