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Rheinisch-Bergischer Kreis: 732 Polizei-Einsätze rund um Karneval

Rheinisch-Bergischer Kreis : 732 Polizei-Einsätze rund um Karneval

Die Kreispolizei RheinBerg hat zwischen Altweiber und Veilchendienstag um 6 Uhr insgesamt 732 Einsätze verzeichnet und damit etwa genau so viele wie im Vorjahr (734). Im gesamten Zuständigkeitsbereich wurden 91 Platzverweise (114) ausgesprochen und 26 Personen in Gewahrsam genommen (38). Hinzu kommt die "Sondersituation" vor dem Leichlinger Blütensamstagszug.

Gegen eine Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener aus Solingen-Burg wurden 402 weitere Platzverweise ausgesprochen. Sie reisten bereits betrunken mit der Bahn hat und blockierten den Zugweg - der Zug in Burg fand in diesem Jahr erneut nicht statt. Die Polizei kündigte an, den Vorfall zusammen mit der Polizei Wuppertal und den Städten Solingen und Leichlingen aufzuarbeiten und für den Umzug 2015 entsprechende Konsequenzen zu ziehen.

Aussagekräftig nennt die Poliezi auch die Zahl der erstatteten Strafanzeigen rund um Körperverletzungen (einschließlich Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte), Raub und Sachbeschädigungen. Im gesamten Kreisgebiet gab es einen Rückgang von 94 auf 75. Nur in Bergisch Gladbach gab es einen Anstieg von 35 auf 44. In allen anderen Bereichen wurden über Karneval weniger entsprechende Strafanzeigen erstattet: Rösrath (4/10), Odenthal (3/4), Overath (8/10), Burscheid (1/2), Leichlingen (9/10), Kürten(4/16) und Wermelskirchen (2/8). Es gab auch weniger Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte: 2 (5). Das Glasverbot in Kürten und Odenthal hat sich laut Polizei erneut bewährt.

Insgesamt ist der Leiter der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz, Polizeidirektor Martin Münchhausen zufrieden: "Die Umzüge verliefen friedlich, sicherlich auch, weil wir an allen neuralgischen Punkten von vornherein die sichtbare Präsenz der Polizei erhöhten. So blieb es sowohl an der Vürfelser Kaule (Refrath), als auch im Forumpark (Bergisch Gladbach Mitte) ruhig und auch die Einsatzkräfte konnten sich an den Zügen und den gut gelaunten jecken Besucherinnen und Besuchern erfreuen."

(ots)