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Langenfeld: Wieder Graffiti-Sprayer in Langenfeld unterwegs

Langenfeld : Wieder Graffiti-Sprayer in Langenfeld unterwegs

Die Serie von Sachbeschädigungen durch Farbschmierereien in Langenfeld reißt nicht ab. Zu nicht genau bekannter Stunde, in der Zeit vom Freitagnachmittag, 14 Uhr, bis zum Samstagmorgen, 10 Uhr, wahrscheinlich nachts, wurden die Glasscheiben eines Wartehauses der Bushaltestelle "Richrather Kirche" an der Kirschstraße mit Graffiti beschmiert.

Dies meldete die Polizei gestern. Verschiedene Schriftzüge, mit weißer Sprühfarbe aufgetragen, bedeuten nach Schätzungen einen Schaden in Höhe von rund 1500 Euro.

Bisher liegen den Langenfelder Ermittlern noch keine konkreten Hinweise zu Identität, Herkunft und Verbleib des oder der Sprayer vor. Hinweise zu verdächtigen Personen nimmt die Polizei unter Telefon 02173 288 6510 entgegen. Unter Umständen können auch weitere Farbschmierereien aufgeklärt werden.

Wie berichtet, war es vor anderthalb Wochen an der Gutenberg- und der Kopernikus-Realschule zu illegalen Graffiti gekommen. Vor allem an der Kopernikus-Realschule fand man mehrere Schriftzüge, die das Wort "Amok" enthielten und Schüler sowie Lehrer und Eltern verunsicherten. Am vorvergangenen Wochenende, 24. und 25. Mai, waren im Langenfelder Stadtgebiet weitere Schmierereien mit dem Schriftzug "Amok" aufgetaucht. Wahrscheinlich benutze ein Sprayer den Schriftzug als eigenen Namen und nicht als Warnung, erklärte Polizeisprecher Ulrich Löhe.

Zudem war Mitte Mai die Fensterscheibe eines Kindergartens am Zehntenweg verunstaltet worden. Auch an den S-Bahnhöfen markieren die Sprayer regelmäßig ihr Revier. Dies betrifft besonders den Haltepunkt in Berghausen. Im jüngsten Stationsbericht des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr hatte er die schlechtestmögliche Bewertung (roten Punkt) bekommen. Vor allem Schmierereien stachen den Testern negativ ins Auge.

(cs)