Langenfeld: Wasserbusse stehen auf Prüfstand

Langenfeld: Wasserbusse stehen auf Prüfstand

Machbarkeitsstudie für Köln und Leverkusen in Auftrag

Sie könnten den Verkehr in der Region entlasten: Die Städte Köln und Leverkusen wollen jetzt prüfen lassen, ob künftig Wasserbusse auf dem Rhein fahren könnten.

Die Idee ist nicht neu, doch nun soll es konkreter werden. Eine Machbarkeitsstudie will die Stadt Köln Auftrag gegeben. Die Infrastruktur in der Region sei starken Belastungen ausgesetzt, erläuterte die Stadt Köln gestern in einer Mitteilung. Man wolle dafür Lösungen erarbeiten. "Dabei sollen auch alternative Verkehrskonzepte geprüft werden."

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Das zu untersuchende Wasserbussystem solle mit dem übrigen Nahverkehrsangebot und dem Radverkehr verknüpft werden. Unter einem Wasserbus verstehen die Beteiligten nach Angaben einer Sprecherin in diesem Fall Schiffe. Partner in dem Projekt sind neben Köln und Leverkusen auch Wesseling und regionale Verkehrsanbieter. Vom Ergebnis der Studie hängt auch der weitere Zeitplan ab. Hohe Anforderungen gibt es für den Betrieb. Grundsätzlich dürften bei der Planung einige Dinge zu beachten sein. Da der Rhein eine der meist befahrenen Schifffahrtsstraßen der Welt ist, könnte es zu Problemen bei der Rheinquerung der Busse kommen. Grundsätzlich hat laut Rheinschifffahrtspolizeiverordnung der vertikale immer Vorrang vor dem horizontalen Schiffsverkehr. Eine der größten Schwierigkeiten dürfte jedoch darin liegen, passende Anleger für die Busse zu finden. Auch das Thema Sicherheit spielt eine Rolle.

(sef/lnw/RP)