Langenfeld: Volkshochschule erhöht Gebühren ab September

Langenfeld : Volkshochschule erhöht Gebühren ab September

Die Gebühren der Langenfelder Volkshochschule (VHS) sollen zum kommenden Semester ab September um 4,5 Prozentpunkte erhöht werden. Im Kulturausschuss befürworteten die Stadtpolitiker das Vorhaben ohne Gegenstimme, am 24. März folgt dazu der Ratsbeschluss.

Die Gebührensätze für die 45 Minuten dauernde Unterrichtsstunde sollen bei den üblichen Kursen und Seminaren von 2,20 auf 2,,30 Euro erhöht werden, kündigte VHS-Chefin Juliane Kreutzmann an. Bei besonderen Angeboten steigen die Gebührensätze von 7,10 auf 7,40 Euro, bei Lehrgängen im Berufszentrum von bis zu 9,30 auf maximal 9,70 Euro. Zuletzt seien die Gebühren vor zwei Jahren angehoben worden - bei den gängigen Kursen ebenfalls um zehn Cent. Die Tarife sollen nach Kreutzmanns Worten weiterhin sozialverträglich sein, doch müssten "allgemeine Preissteigerungen" berücksichtigt werden. Erstmals seit zwölf Jahren solle zudem die Einschreibegebühr um zehn Cent auf 3,60 Euro erhöht werden. "Der allgemeine Verwaltungsaufwand ist gestiegen."

Auch die seit gut drei Jahren unveränderten Honorare für VHS-Kursleiter werden leicht aufgestockt; um einen Euro pro Unterrichtsstunde. Die Dozenten bekommen dann künftig 20 Euro, als Leiter von Computerkursen sogar 21 Euro. Die Erhöhung ist nach Kreutzmanns Worten nötig, damit die VHS für qualifizierte Kursleiter weiter attraktiv bleibe. Durch die zeitgleichen Gebührenerhöhungen werde der Zuschlag finanziert. Zwar wunderten sich die Politiker über die höhere Dotierung der EDV-Dozenten, stimmten dem Vorschlag aber zu.

(mei)
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