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Trinkwasser Langenfeld & Monheim: Das Grundwasser wird knapper

Trinkwasser in Langenfeld und Monheim : Das Grundwasser wird knapper

Jahrzehntelang galt Deutschland als Land, das über ausreichend Wasser verfügt. Doch mit dem Klimawandel ändert sich das Bild. Die Grundwasserneubildung sinkt – auch in Monheim und Langenfeld.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel wurde ursprünglich schon im Januar auf RP ONLINE veröffentlicht. Da er weiter aktuell ist, bieten wir ihn noch einmal zum Lesen an.

Das einst als wasserreich geltende Deutschland muss sich langsam Gedanken machen, eine seiner kostbarsten Ressourcen zu schonen. Der Appell aus den 1990er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts, doch Wasser zu sparen, zeigte damals Wirkung. Der Verbrauch sank von 147 Litern pro Tag und Person (1990) fast kontinuierlich auf 121 Liter in den Jahren 2010 und 2011 ab. Seit 2014 aber zeigen die Werte wieder nach oben. „Dieser Trend ist auch in Langenfeld und Monheim zu sehen“, berichtet der Hydrologe Christoph Treskatis während der Sitzung des Langenfelder Planungs-, Umwelt- und Klimaausschusses. „Sie leben auf ihrer Grundwasserressource“, erinnert der Professor die Ausschussmitglieder. Die Stadt habe in den vergangenen Jahren viel getan, das Grundwasser zu schützen, das nahezu unter der gesamten Stadt fließt.

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