Kreis Mettmann: Stützpunktvereine fördern die Integration durch Sport

Kreis Mettmann : Stützpunktvereine fördern die Integration durch Sport

Der organisierte Sport kann zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchteten beitragen. Durch Bewegung, Spiel und Spaß kann er Menschen kulturübergreifend zusammen bringen.

Das Bundesprogramm "Integration durch Sport" will diesen Effekt fördern. Wichtig dafür sind Vereine, die Engagement für die Integrationsleistung im und durch den Sport zeigen. Diese werden im Rahmen des Programms als Stützpunktvereine bezeichnet.

Im Kreis Mettmann gibt es fünf Vereine, die dieses Label tragen: Baller's Paradise in Hilden, me-sport aus Mettmann, der Turnverein Hösel und interaktiv in Ratingen und die Velberter Sportgemeinschaft. Sie leisten eine langfristige und regelmäßige Integrationsarbeit an der Basis. So schaffen sie regionale Netzwerke mit Beteiligung des organisierten Sports.

Diese Arbeit ist als Entwicklungsprozess zu verstehen. Integration ist dabei die selbstverständliche Querschnittsaufgabe, und die interkulturelle Öffnung soll fortlaufend in der Vereinsentwicklung funktionieren. Neben Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchteten soll dabei auch die Integration sozial benachteiligter Menschen durch Sport gefördert werden.

Neben den Stützpunktvereinen können auch weitere der 440 Sportvereine im Kreis Mettmann einen Beitrag zur Integration leisten. Auf der einen Seite sind die Vereine offen für alle Menschen, unabhängig von deren Herkunft, Religion oder Hautfarbe.

Daneben bieten sie die Möglichkeit, Bekanntschaften und Freundschaften zu schließen, die als wichtige Kontakte auch außerhalb des Vereins nutzbar und somit integrationsfördernd sind. Auch der Kreissportbund Mettmann erkennt die Wichtigkeit von Sportvereinen im Kontext der Einbindung von Menschen, die neu in unser Land kommen.

Er unterstützt daher seine Mitgliedsvereine bei der Realisierung von Integrationsprojekten im und durch den Sport.

(str)