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Stadtmuseum zahlt viel Geld für neue Stellwände

Langenfeld : Stadtmuseum: Viel Geld für neue Stellwände

Das Haus wird von seinem Förderverein mit ehrenamtlichen Arbeitsstunden großzügig unterstützt.

(ilpl) „Wir haben im vergangenen Jahr rund 20.000 Euro mehr ausgegeben als wir eingenommen haben“, stellte Schatzmeister Dieter Scherer in der Jahresversammlung des Fördervereins Stadtmuseum fest. Der dickste Brocken waren dabei die neuen Stellwände für rund 13.500 Euro, die nach den Worten von Museumschefin Dr. Hella-Sabrina Lange „das Haus von rechts auf links gedreht haben“, also für eine verblüffend neue Wirkung der Exponate sorgen.

Zu Beginn der Sitzung im Freiherr-vom-Stein-Haus hatte Lange als Vereins-Geschäftsführerin über die erfolgreichen Ausstellungen des vergangenen Jahres berichtet und über die zahlreichen Besucher, die auch aus weiter entfernten Orten anreisten. Während der „Brücke-Ausstellung“ sei eine Umfrage unter den Besuchern erfolgt, die dafür zahlreiche Belege geliefert habe. Erfreulich sei auch der Zugang neuer Mitglieder. Das useum hat jetzt 303 Freunde. Der Vorsitzende, Langenfelds Ehrenbürger Manfred Stuckmann, lobte in seinem Bericht besonders die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Hauses, die sage und schreibe 3700 Stunden leisteten. Dank ihres Einsatzes und der hervorragenden Arbeit des Teams um Dr. Lange genieße das Haus einen sehr guten Ruf. Zur Arbeit des Fördervereins, dem alle Einnahmen zugute kommen, gehörten auch 16 Kottenführungen und 10 Verzällchentouren sowie die Arbeit des Bewirtungsteams. Zum dritten Mal wurde vom Verein ein Museumsfest ausgerichtet, das aber buchstäblich ins Wasser fiel, so dass für dieses Jahr ein abgewandeltes, relativ wetterunabhängiges Konzept erarbeitet werde.

Am 27. September soll zur Neanderland-Museumsnacht ein Fest mit französischen Spezialitäten – kulinarisch wie unterhaltend – ab dem Nachmittag geboten werden. Bis zum Einbruch der Dunkelheit sollen auch wieder die beliebten Kutschfahrten stattfinden. Helfende Hände seien (nicht nur) zum Fest sehr willkommen.

Schatzmeister Dieter Scherer musste  Kosten von insgesamt 40.000 Euro begleichen: außer den Stellwänden allein 15 000 Euro für die Ausstellungen, größere Summen auch für den Wach- und Schließdienst, für die Neugestaltung des Trauzimmers sowie für die Weihnachtsbeleuchtung.

Im Ausblick auf das laufende Jahr berichtete die Museumsleiterin, dass die Ausstellung „Von Klistieren und königlichen Birnen“ am 23. Juni endet. Anschließend gibt es über 70 Schwarz-Weiß-Fotografien von Audrey Hepburn und Liz Taylor zu sehen.