Gut Gepflanzt: Hier werden Kita-Kinder zu Gemüseexperten

Gut Gepflanzt : Hier werden Kita-Kinder zu Gemüseexperten

Rote Beete, Schnittlauch und Co.: Was brauchen Pflanzen zum Wachsen? "Wasser, Erde und Sonne", weiß Romy (5) schon ganz genau. Und warum ist Gemüse so gesund? "Weil es groß und stark macht und da viele Vitamine drin sind", kommt es nach und nach von den sechs Mädchen und acht Jungen der Garten-AG. Gemeinsam pflanzen sie im kleinen Hochbeet auf dem Gelände der Katholischen Kindertagesstätte St. Dionysius unter fachkundiger Anleitung Salat, Kohlrabi, Mangold, Schlangengurken, Spinat und Rote Beete. Außerdem säen sie noch Möhren und Radieschen.

Rote Beete, Schnittlauch und Co.: Was brauchen Pflanzen zum Wachsen? "Wasser, Erde und Sonne", weiß Romy (5) schon ganz genau. Und warum ist Gemüse so gesund? "Weil es groß und stark macht und da viele Vitamine drin sind", kommt es nach und nach von den sechs Mädchen und acht Jungen der Garten-AG. Gemeinsam pflanzen sie im kleinen Hochbeet auf dem Gelände der Katholischen Kindertagesstätte St. Dionysius unter fachkundiger Anleitung Salat, Kohlrabi, Mangold, Schlangengurken, Spinat und Rote Beete. Außerdem säen sie noch Möhren und Radieschen.

Vor kurzem fiel der Startschuss für die fünfte Runde des Pflanzprojektes im Gemüsebeet, das von der Edeka-Stiftung unterstützt wird. Gärtnermeisterin Diesel Grau und Che Steinhausen von der Edeka-Stiftung zeigten den Kindern in einer gemeinsamen Pflanzaktion, wie die verschiedenen Gemüsesorten in die Erde kommen. Ein Gemüsequiz zu Beginn klärte schon die wichtigsten Fragen, etwa: Warum sind Regenwürmer gut für die Erde und Schnecken eher weniger? Wie pflegt man das Beet am besten? Wie sehen Rote Beete und Co. als Pflanzen aus? Welches Gemüse pflanzt man und welches sät man? Dankeines bunten Probierkorbs voller Gemüse konnten die Kinder schon einmal das Endprodukt in Form von Möhren, Gurken, Tomaten, Salat, Lauchzwiebeln, Kohlrabi, Zucchini und Porree bewundern. Waren die meisten Gemüsesorten bereits bekannt, so gab der Schnittlauch allerdings noch Rätsel auf. War es Gras? Oder Knoblauch? Che Steinhausen löste schließlich schmunzelnd auf: Schnittlauch. Beim Fragen waren die Kinder kaum zu bremsen: Warum hat der Salat die Haare (Wurzeln) unten und nicht oben? Warum muss man mit kleinen Pflanzen umgehen wie mit einem Baby? Die Kinder hörten gespannt zu und waren mit Feuereifer bei der Sache.

Bis die Kinder ihr eigenes Gemüse in den Händen halten können, wird indes noch etwas Zeit vergehen. Aber schon der Weg ist das Ziel: "Das Schöne an dem Projekt ist, dass die Kinder den Prozess vom Pflanzen, Pflegen und Ernten, über das Zubereiten bis zum gemeinsamen Essen komplett erleben", sagen Ilona Kluba und Christa Pincornelly, Betreuerinnen der Kita.

(RP)