Städtepartnerschaft: Das Praktikum in Ennis macht Lust auf Irland

Städtepartnerschaft : Das Praktikum in Ennis macht Lust auf Irland

Wie Jugendarbeit in Irland umgesetzt wird, weiß Tatjana Fischer nach einem zweimonatigen Auslandpraktikum aus erster Hand. Die 21-jährige Studentin der Sozialarbeit ist gerade aus Langenfelds Partnerstadt Ennis zurückgekehrt, wo sie beim "Clare Youth Service" wichtige Praxiserfahrung gesammelt hat. "Die für Irlands Verhältnisse sehr große Organisation arbeitet mit und für Jugendliche im gesamten County Clare", erklärt Tatjana. "Somit war ich nicht nur in der Hauptstadt Ennis, sondern auch in anderen Orten der Grafschaft tätig." Zu ihren Aufgaben zählten die Betreuung diverser Jugendgruppen, gesundes Kochen sowie Aufklärungsarbeit in den Schulen zu Themen wie Angststörungen oder Sucht.

Wie Jugendarbeit in Irland umgesetzt wird, weiß Tatjana Fischer nach einem zweimonatigen Auslandpraktikum aus erster Hand. Die 21-jährige Studentin der Sozialarbeit ist gerade aus Langenfelds Partnerstadt Ennis zurückgekehrt, wo sie beim "Clare Youth Service" wichtige Praxiserfahrung gesammelt hat. "Die für Irlands Verhältnisse sehr große Organisation arbeitet mit und für Jugendliche im gesamten County Clare", erklärt Tatjana. "Somit war ich nicht nur in der Hauptstadt Ennis, sondern auch in anderen Orten der Grafschaft tätig." Zu ihren Aufgaben zählten die Betreuung diverser Jugendgruppen, gesundes Kochen sowie Aufklärungsarbeit in den Schulen zu Themen wie Angststörungen oder Sucht.

Ihren Praktikumsplatz fand die ehemalige KAG-Schülerin mit Hilfe des Partnerschaftskomitees. "Nachdem ich bereits bei vielen kommerziellen Praktikumsvermittlern vergeblich angefragt hatte, wandte ich mich einfach per E-Mail ans ParKom", berichtet Tatjana. "Ansprechpartnerin Brigitte Reiner war sofort bereit, mich bei der Suche nach Einrichtungen der sozialen Arbeit in Ennis zu unterstützen." Just zu dieser Zeit führte die erste, vom ParKom organisierte Bürgerreise in die 21.000 Einwohner zählende Stadt an der Westküste Irlands. Tatjana schloss sich kurzerhand an, absolvierte vor Ort ein Vorstellungsgespräch und hatte bei der Abreise bereits die mündliche Praktikumszusage in der Tasche. Für die Unterbringung in einer Gastfamilie sorgte Mary Morgan, die mit ihrer Organisation "Tara Placements" bereits seit einigen Jahren Langenfelder Austauschschülern und -studenten Gastfamilien vermittelt.

"Das Praktikum hat mir sehr gut gefallen, denn es gab viele spannende Herausforderungen", resümiert Tatjana. "Ich habe viel gelernt und Erfahrungen für mein Studium mitgenommen." Besonders begeistert war sie von den freundlichen und netten Mitarbeitern, die nicht nur mehr über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Deutschland wissen wollten, sondern auch bei allen Problemen und Anliegen gerne weiterhalfen. "Die meisten Jugendlichen waren mindestens genauso neugierig und aufgeschlossen."

Auch auf privater Ebene blickt Tatjana durchweg auf positive Erfahrungen zurück. Sie war bei einer jungen Familie mit einem dreijährigen Sohn und zwei Hunden untergebracht. Die beiden Gasteltern sind früher selbst viel gereist, hatten eine Zeit lang in anderen Ländern gelebt und waren dementsprechend aufgeschlossen.

Die Studentin hat die Zeit in Irland so sehr genossen, dass sie bereits jetzt plant wiederzukommen - nicht nur für Wochenendbesuche, sondern für einen längeren Zeitraum. "Ich organisiere mein Master-Studium in Irland." Katja Chalupka

(RP)
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