Monheim: Stadt Monheim informiert über Spielplätze

Monheim : Stadt Monheim informiert über Spielplätze

Heute ist Weltspieltag. Rathausmitarbeiter beantworten 15 bis 17 Uhr im Landschaftspark Fragen.

Anlässlich des Weltspieltags informieren heute Nachmittag Mitarbeiter der Stadtverwaltung über Spielplätze in Monheim sowie deren Planung und Pflege. Nach Angaben von Stadtsprecherin Birte Hauke stehen sie von 15 bis 17 Uhr interessierten Bürgern am großen Spielplatz im Landschaftspark Rheinbogen Rede und Antwort. Fast 70 Spielplätze für verschiedene Altersklassen sind laut Hauke weit verteilt im gesamten Stadtgebiet. "Damit die Flächen in einem sauberen und sicheren Zustand bleiben, sind täglich zahlreiche Kräfte der Stadtverwaltung aktiv."

Einer von ihnen ist Achim Wieghardt. "Die richtige Planung und Pflege der Spielflächen ist uns sehr wichtig. Hier investieren wir viel Zeit", berichtet der Leiter der städtischen Kinder- und Jugendförderung. "Deshalb haben wir auch stets ein offenes Ohr für die Nutzer und deren unterschiedliche Interessen." Wieghardts Abteilung ist unter anderem mit der Spielflächenplanung sowie der Betreuung von Spielplatzpaten und -scouts beschäftigt. Fragen von Bürgern rund um die Pflege beantworten bei dem heutigen Treffen Mitarbeiter des Bereichs Bauwesen und des Kommunalen Ordnungsdiensts. Dazu gibt es nach Haukes Worten "ein Spielplatzquiz, bei dem kleine und große Nutzer ihr Wissen unter Beweis stellen können. Auch Anregungen für zukünftige Projekte werden gern entgegen genommen." Für Kinder stehe heute zusätzlich eine Hüpfburg bereit.

Der Mehrgenerationen-Spielplatz im Landschaftspark Rheinbogen wurde im Sommer 2016 eröffnet. Davor wurden die Spielplätze am Landecker Weg und an der Johann-Sebastian-Bach-Straße neu gestaltet. 2017 kam die Spielfläche am Ulmenweg für Kleinkinder hinzu und in Kürze soll der Spielplatz an der Wilhelm-Leuschner-Straße fertig werden.

"Probleme gibt es immer wieder durch Vandalismus", merkt Hauke an, "wie im vergangenen Sommer am Wasserspielplatz." Seit der gewaltsamen Zerstörung der Mechanik zur Steuerung der Wasserlauffolge sei dort ein privater Sicherheitsdienst eingesetzt. Der Kommunale Ordnungsdienst kontrolliere alle Spielflächen zwar regelmäßig, könne aber nicht überall gleichzeitig sein. Umso wichtiger sind laut Hauke daher ehrenamtliche Spielplatzpaten. "Sie wohnen meist in der Nähe der kleineren Spielflächen, bringen sich bei der Gestaltung ein und können Mängel schnell melden." Engagierte Interessierte erfahren hierzu Näheres unter www.monheim.de im Bereich "Kinder und Jugend" unter "Spielplätze".

(mei)