Skaterhockey : Ziel schon in Gefahr

Skaterhockey-Zweitligist SG Langenfeld Devils verlor auch das zweite Spiel der neuen Saison – 6:9 gegen die Commanders Velbert. Schuld an der Pleite war vor allem die schwache Chancenverwertung der Hausherren.

Der Inline-Skaterhockey-Zweitligist SG Langenfeld Devils (SGL) hat einen klassischen Fehlstart in die neue Saison hingelegt. Das Team um Teufel-Trainer Lars Kehren verlor auch die zweite Partie der jungen Spielzeit. Gegen den Kreisnachbarn Commanders Velbert unterlag Langenfeld mit 6:9 (3:4, 1:3, 2:2) und rangiert nun auf dem vorletzten Platz. "Man kann sich gar nicht vorstellen, dass wir die bessere und offensivere Mannschaft waren. Velbert hat vielleicht 15 Torschüsse abgegeben und wir etliche mehr. Unser Abschluss war unterirdisch. Dennoch hat die Mannschaft gut gespielt, ist viel gelaufen und hat sich reingehangen", fand SGL-Sprecher Michael Kludig.

Die Partie begann gleich mit einem Paukenschlag für die Hausherren. Velbert führte bereits nach einer Viertelstunde Spielzeit deutlich mit 4:0. Langenfeld gab aber nicht auf und kam durch Treffer von Nicolas Rütten (15. und 20., Vorlagen Tim Dorneth) und Markus Kruber (18.) auf 3:4 heran. Dabei vergaben die Gastgeber aber etliche Möglichkeiten im Minutentakt.

Die mögliche Wende blieb aufgrund der ausgelassenen Chancen aber aus. Stattdessen waren die Commanders wieder am Zug. Erst nach drei weiteren Treffern der Gäste zum 7:3 (36.) gelang Dorneth auf Zuspiel von Tommi Melkko das 4:7 (39.). Gleich zum Start ins letzte Drittel legte Velbert mit dem 8:4 nach (44.). Daraufhin erzielten Björn Diekelmann (47., Zuspiel Dorneth) und Kurt de Georgi (52., Vorlage Kevin Stein) den 6:8-Anschluss.

Nach dem 9:6 von Velbert (55.) spielte Langenfeld die Schlussminuten mit vollem Risiko sogar ohne Torwart, die Maßnahme blieb aber ohne Wirkung. So blieb es bei der unnötigen Niederlage. Die Teufel greifen erst wieder am 7. Mai in das Geschehen um die Meisterschaft ein. Dann erwartet Langenfeld die Hotdogs Bräunlingen in der Sporthalle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums (16.45 Uhr).

Auswärts gefordert

In der Folgewoche stehen dann die Auswärtsspiele beim TSV Bernhardswald (14. Mai) und bei Deggendorf Pflanz (15. Mai) an. Danach wird die Richtung für die SGL klarer. "Da sind wir bereits gefordert. Unser Saisonziel haben wir so schon in Gefahr gebracht. Die Leistung stimmt, nur müssen wir endlich Tore schießen", weiß Kludig.

(RP)