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Handball: Zeitstrafen der Anfang vom Ende für die SGM

Handball : Zeitstrafen der Anfang vom Ende für die SGM

Die Landesliga-Handballerinnen der SG Monheim (SGM) warten in dieser Saison weiter auf einen Sieg gegen eine der Mannschaften auf den ersten vier Plätzen. Das Team des Trainergespanns Michael Pußar/Jürgen Debus war aber wieder mal nah dran, denn die Partie beim Tabellenvierten TV Beyeröhde III stand lange auf des Messers Schneide – 24:25 (13:10). Entscheidend: Im zweiten Durchgang gabs für Monheim fünf Zeitstrafen in kurzer Folge. "Darüber kann man streiten. Zwei waren in Ordnung, die anderen sehr hart. Das bricht dir dann das Genick", fand Pußar, der gleichzeitig die eigenen Mängel nicht verschweigen wollte: "Wir haben noch sechs Hundertprozentige verworfen."

Die Gäste begannen gut, weil sie nach dem 0:2 (5.) voll auf Augenhöhe agierten – 3:3 (9.), 6:6 (13.). Aus dem 6:8 (17.) machte die SGM über das 9:8 (22.) sogar die 13:10-Pausenführung (30.) und nach dem Wechsel sah es beim 15:11 (35.) erneut vielversprechend aus. Dann gabs die erste der Zwei-Minuten-Strafen und Monheim geriet aus dem Tritt. Ab dem 16:15 (38.) begann Beyeröhde die Partie zu drehen, sodass aus dem 20:18 (48.) ein 20:22 (51.) wurde. Beim 22:25 (57.) war alles gelaufen und die SGM konnte nur noch verkürzen, hatte jedoch keine echte Chance zum Ausgleich mehr.

Derby gegen Langenfeld

"Die Mannschaft hat gekämpft, ich kann ihr keinen Vorwurf machen", sagte der Coach, der mit seinem Team im sicheren Mittelfeld zu Hause ist (Sechster/20:12 Punkte). Am Sonntag (18.30 Uhr, Halle Otto-Hahn-Gymnasium) steht das Derby gegen die SG Langenfeld (Achter/11:21) auf dem Programm.

SGM: Plittnik – Cava Marin (2), Aust (1), Lembach (12/4), Ledebur, Müller, Holischek (3), Doleys (1), Schneider (5).

(rod-)