Tischtennis: Wundertüte TTG bleibt weiter realistisch

Tischtennis : Wundertüte TTG bleibt weiter realistisch

Die TTG Langenfeld ist die größte Überraschung in der Tischtennis-Verbandsliga und sie bleibt dabei eine Wundertüte. Nach dem durchschnittlichen 8:8 beim gefährdeten TTC Mödrath hatte Langenfeld jetzt zwei Ausfälle zu verkraften, sorgte aber als Außenseiter für eine große Überraschung.

Ohne Stephan Radtke (beruflich bedingt) und Andreas Bahr (gesundheitliche Gründe) gewann der Aufsteiger gegen den Zweiten TTC BW Brühl-Vochem II glatt mit 9:3.

"Wir sind natürlich sehr froh. Jeder von uns hat eine richtig gute Leistung gezeigt", fand Teamsprecher Stefan Boll. Gleichzeitig wollte er den Erfolg relativierend einordnen: "Das war nicht richtungsweisend." Mit 8:4 Zählern liegt der Neuling jetzt auf Rang drei und deshalb in erster Linie auf einem guten Weg zum Klassenerhalt, der das einzige Ziel für den Rest der Serie bleibt.

Die Gäste traten mit drei Ersatzleuten an — die jedoch immerhin aus der eigenen Landesliga-Mannschaft kamen. Dass sich der Qualitätsverlust für Brühl dadurch in Grenzen hielt, zeigten die Eröffnungs-Doppel — in denen Langenfeld einen 1:2-Rückstand hinnehmen musste. Umso verwunderlicher war dann die Überlegenheit der Gastgeber in den Einzeln. Nach dem 4:2 gewannen Hartmut Gähl und Christian Manzius ihre engen Fünf-Satz-Spiele, sodass die Niederlage von Tim Müller (Ersatz/aus der Zweiten ausgeliehen) kaum ins Gewicht fiel. Drei weitere Einzelpunkte rundeten den Abend für die TTG bald ab.

Es spielten: Vladimir Rups/Gähl 1:0, Eduard Rups/Müller 0:1, Boll/ Manzius 0:1, V. Rups 2:0, E. Rups 2:0, Boll 2:0, Gähl 1:0, Manzius 1:0, Müller 0:1.

(-ham)