Badminton : Wie auf Schienen

In der Badminton-Regionalliga scheint der FC Langenfeld der Konkurrenz zu enteilen. Nach dem 7:1 bei der Spvgg. Sterkrade-Nord liegt der Spitzenreiter drei Punkte vor dem TV Emsdetten – bei dem er am 20. Oktober antritt.

In der Badminton-Regionalliga scheint der FC Langenfeld der Konkurrenz zu enteilen. Nach dem 7:1 bei der Spvgg. Sterkrade-Nord liegt der Spitzenreiter drei Punkte vor dem TV Emsdetten — bei dem er am 20. Oktober antritt.

Für den Badminton-Regionalligisten FC Langenfeld (FCL) läuft im Kampf um den Aufstieg zur 2. Bundesliga weiterhin alles nach Plan. Der Spitzenreiter (10:0 Punkte) liegt nach seinem 7:1 über die Spvgg. Sterkrade-Nord drei Punkte vor dem Zweiten TV Emsdetten (7:3 Punkte), der als einziger halbwegs ernsthafter Konkurrent übrig zu sein scheint. Gewinnt Langenfeld am 20. Oktober auch in Emsdetten, dürfte die Frage nach dem Meister schon vor dem Ende der Hinrunde 2012/2013 beantwortet sein.

"Das ist ein relativ deutliches Ergebnis", sagte Teammanager Günther Joppien zum fünften Sieg im fünften Saisonspiel, "aber insgesamt täuschen die Zahlen ein bisschen. Es war eigentlich knapper." Die Statistik belegt diese Aussage, denn in vier Partien gabs drei Sätze, weil sich der Sechste Sterkrade mit aller Kraft gegen die Niederlage stemmte — und so einige Duelle durchaus spannend gestaltete. Am Ende konnten die Gäste allerdings alle engen Begegnungen zu ihren Gunsten entscheiden.

Clever, geschickt, glücklich

Langenfeld war mit Problemen angereist, denn David Washausen fehlte aus beruflichen Gründen und Mike Joppien plagte sich mit einm leichten Muskelfaserriss in der Wade herum. Trotzdem konnte der Routinier im zweiten Herrendoppel an der Seite von Maxim Moreels antreten — sogar erfolgreich. Nach dem 19:21 aus dem ersten Durchgang schafften Joppien/Moreels im zweiten (21:16) und dritten Satz (21:19) mit Cleverness, Geschick und Fortune noch die Wende. "Das war eine ganz knappe Kiste", stellte Günther Joppien fest, "manchmal braucht man das nötige Quäntchen Glück."

Genau das fehlte dem Damen-Doppel, das Claudine Barnig/Fabienne Köhler verloren — weil sie unter ihren Möglichkeiten blieben (14:21, 16:21). "Da ist sicherlich noch etwas Luft nach oben drin", fand Joppien, "aber wir können ja nicht jedes Spiel 8:0 gewinnen." Der aus dem Verbandsliga-Team aufgerückte Maurice Deprez (für Washausen) löste seine Aufgabe im dritten Herren-Einzel letztlich souverän (21:15, 20:22, 21:7).

Angezapfte Reserven

Fabienne Deprez war nach einem Turnier in Bulgarien und der Rückkehr in die Heimat erst am Morgen des Spieltages sichtlich erschöpft, doch die Spitzenspielerin des FCL mobilisierte alle Reserven und brachte ihr Einzel nach drei Sätzen und einem harten Kampf durch (21:13, 16:21, 21:17). "Wir sind voll im Soll", meinte Teammanager Joppien zum allgemeinen Stand der Dinge, "jetzt nutzen wir die Pause in den Herbstferien, um uns aufs Duell mit Emsdetten vorzubereiten." Dort will Langenfeld zumindest eine Teil-Antwort auf die Frage nach dem Meister abliefern.

(dora)
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