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Volleyball: Wenn sich Arbeit auszahlt

Volleyball : Wenn sich Arbeit auszahlt

Die Regionalliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld sicherten sich im halben Auswärtsspiel beim VfL Telstar Bochum einen 3:1-Sieg. Zuspielerin Patricia Nubi und starke Aufschläge von Kerstin Conrady waren die halbe Miete.

Offiziell war die Partie für die Regionalliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) als Auswärtsspiel deklariert, aber einen echten Heimvorteil hatte der VfL Telstar Bochum als Gastgeber kaum — weil er in eine andere Halle ausweichen musste.

"Die Bälle flogen bei gleichem Kraftaufwand viel weiter als normal. Das muss irgendwie an der Thermik gelegen haben", sagte SGL-Trainer Michael Wernitz, dessen Team sich schneller an die Gegebenheiten anpasste und zuerst den Ton angab. Fürs 3:1 (27:25, 25:16, 21:25, 25:16) gab es trotzdem mehr Gründe als den für beide ungewohnten Spielort.

Nach dem 14:11 für die SGL kam Bochum besser zurecht, agierte variantenreicher und hatte zwei Satzbälle — 24:23, 25:24. Doch die Gäste nutzten jetzt die jeweils misslungenen Aufschläge zum 27:25 aus, ehe sie den normalen Rhythmus fanden. — Zuspielerin Patricia Nubi zog gekonnt die Strippen und vor allem die Außen-Angreiferinnen wandelten die guten Vorlagen immer wieder in Punkte um. Deshalb war das 25:16 eine fast logische Folge.

Conradys Aufschlagserie

"Vielleicht war das zu einfach", meinte Wernitz, der sonst keine Ursache fürs folgende 21:25 fand, "gerade bei taktischen Schlägen war unsere Feldabwehr zu bequem. Ich habe der Mannschaft klargemacht, dass wir uns nicht zurücklehnen dürfen, sondern arbeiten müssen." Die Aufforderung schien angekommen zu sein, denn das 6:9 warf die Langenfelderinnen nicht mehr um. Eine Aufschlagserie von Kerstin Conrady brachte die 12:9-Führung und das Team auf die Siegerstraße.

Zufriedener Trainer

Weil die weiteren Aufschläge ebenfalls meist direkt oder indirekt zu Punkten führten, stand der Erfolg bald fest — 25:16. "Das war nicht ganz so glänzend wie in der vergangenen Woche gegen Warendorf. Aber als Trainer darf man damit zufrieden nach Hause fahren", fand Wernitz. Ein Auswärtssieg kann sich sowieso immer sehen lassen.

SGL: Buller, Dittmann, Drechsel, Keil, Kiss, Ferger, Müller, Nubi, Schürholz, Heise, Conrady.

(RP)