Weg der Teufel verschwommen

Die SG Langenfeld Devils (SGL) befinden sich wohl in der 2. Skaterhockey-Bundesliga Nord wieder auf einer Irrfahrt – ohne klare Richtung. Mit dem 4:5 (2:3, 1:2, 1:0) gegen die Bissendorfer Panther II gabs im siebten Saisonspiel die vierte Niederlage. Langenfeld hatte dem technisch starken Panther-Auftritt wenig entgegenzusetzen – wie beim 2:7 aus der Hinrunde. "Mein Kompliment an Bissendorf. Ich habe selten so eine Geschlossenheit gesehen. Trotzdem haben wir gut gespielt und nur unsere Chancen nicht gut genug genutzt", fand Devils-Sprecher Michael Kludig.

Obwohl schon nach 15 Sekunden das 0:1 fiel, wirkte Langenfeld nicht geschockt, sondern eher entschlossen. Roberto Maiellaro erzielte den 1:1- Ausgleich (6.) und das 1:2 (13.) beantwortete Fabian Jakobowski vier Sekunden später mit dem 2:2 (13.). Noch im ersten Drittel gabs in Unterzahl den dritten Rückstand – 2:3 (16.). Trotz des 3:3 (30.) von Kurt de Giorgi kamen die Devils jetzt kaum voran. Bissendorf verschaffte sich vielmehr per Doppelschlag mit dem 4:3 (34.) und 5:3 (36.) einen Zwei-Tore-Vorsprung.

Das letzten Drittel bescherte den Hausherren viele Überzahl-Situationen, die jedoch zu wenig einbrachten. Erst in der spannenden Schlussphase, als die Teufel bei einer doppelten Überzahl den Torwart herausnahmen, gelang Moritz Matzkies der 4:5-Anschluss (59.). In den Schluss-Sekunden rannten die Devils weiter aufs Gäste-Gehäuse an, konnten allerdings die Niederlage nicht mehr abwenden.

Am Donnerstag (16 Uhr, Halle Konrad-Adenauer-Gymnasium) erwarten die Teufel als Neunter (5:9 Punkte) den Sechsten Hamburg Sharks (8:6). "Wir wollen aus dem Tabellenkeller heraus und gewinnen. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Damit wollen wir nun anfangen", erklärt Kludig.

(RP)