Wassersport Langenfelder Wakeboarder Ritzmann verteidigt den Titel

Trier/Langenfeld · Sieben Talente hatte der Wasserski Club Langenfeld zu den Deutschen Meisterschaften schicken können, es gab drei Medaillen: Nils Ritzmann verteidigte seinen Titel, Deutscher Vizemeister wurde Paul Zyla, Bronze gewann Carlotta Süß.

Die Starter des Wasserski Club Langenfeld bei der Deutschen Meisterschaft (von links): Basti Beldzik, Ida Süß, Paul Zyla, Nils Ritzmann, Carlotta Süß, Charlotte Beldzik und Niklas Stanislaw.

Die Starter des Wasserski Club Langenfeld bei der Deutschen Meisterschaft (von links): Basti Beldzik, Ida Süß, Paul Zyla, Nils Ritzmann, Carlotta Süß, Charlotte Beldzik und Niklas Stanislaw.

Foto: Wasserski Club Langenfeld/WCL

Der Nachwuchs des Wasserski Club Langenfeld (WCL) hat bei der Deutschen Meisterschaft in Trier gleich drei Medaillen gewonnen. Allen voran Nils Ritzmann, der seinen Titel bei den Junior Men U18 verteidigen konnte.

Nach einer bisher erfolgreichen Saison, mit zwei Siegen bei Profi-Wettkämpfen, fuhr Ritzmann nun bei den Junioren voll auf Sieg. Im ersten Run stürzte er beim ersten Trick und musste beim zweiten und finalen Run alles riskieren. Mit einem Toeside Backside 900 (2,5 Drehungen um die eigene Achse, bei der das Board von der Zehenkante angefahren und zuerst mit dem Rücken in Flugrichtung rotiert wird) als erstem Trick im zweiten Run zeigte er mentale Stärke und spulte auch seinen restlichen Run mit Sicherheit ab. Damit hätte er auch bei den Open Men mitfahren können und zeigte, warum er mittlerweile zur Weltelite gehört.

Klubkameradin Carlotta Süß sicherte sich zudem Platz drei bei den Girls U14. Durch eine gute Komposition aus technischen Tricks und sauberem Stil war sie nur knapp hinter der Zweitplatzierten und vor der Langenfelderin Charlotte Beldzik auf dem vierten Platz sowie ihrer Schwester Ida Süß auf dem fünften Platz.

Drei weitere Langenfelder Jungs waren bei den U11 Boys unterwegs. Basti Beldzik und Niklas Stanislaw erkämpften sich mit 360-Grad-Drehungen über die Kicker und 540er (1,5 Drehungen) über die wie ein Tisch aussehende Box den fünften und vierten Platz. Deutscher Vizemeister wurde der Berghausener Paul Zyla, der mit den meisten Variationen auf den verschiedenen Features die Schiedsrichter überzeugte.

(RP/ame)