Volleyball: Warum die Niederlage auch ein Fortschritt war

Volleyball : Warum die Niederlage auch ein Fortschritt war

Die Verbandsliga-Volleyballer der SG Langenfeld (SGL) mussten beim Dritten KT 43 Köln eine 2:3 (25:21, 25:22, 19:25, 20:25, 14:16)-Niederlage hinnehmen, sahen darin allerdings viel Erfreuliches. Deshalb war die Stimmung auch besser als in der vergangenen Woche, als das Team um Spielertrainer Mark Nahrstedt gegen den Fünften Rheinkraft Neuss ebenfalls mit 2:3 verloren hatte. "Diesmal war es gegen einen stärkeren Gegner. Und so knapp im Tiebreak zu verlieren, ist recht bitter. Mit der spielerischen Leistung bin ich diesmal aber hochzufrieden", fand Nahrstedt.

Die Gäste fanden sich über druckvolle Aufschläge sowie eine sichere Block- und Feldverteidigung direkt gut zurecht — 15:10, 20:17, 25:21. Noch deutlicher zeigte die SGL ihr neues Selbstbewusstsein, als sie im zweiten Durchgang aus dem 18:20 das 25:22 machten. Einen dritten Satz konnten die Langenfelder dann nicht mehr holen, obwohl sie keineswegs nachließen.

Köln zeigte vielmehr besonders im Angriff eine Menge Qualität und glich zum 2:2 aus (19:25, 20:25). Hinzu kam, dass Langenfeld in Jens Weißenfels nur auf einen Zuspieler bauen konnte — also auf dieser Position keinerlei Wechselmöglichkeiten hatte. Nahrstedt: "Er ist ja nicht einmal gelernter Zuspieler, seine Sache hat er trotzdem gut gemacht."

Trotz nachlassender Kräfte war eine Überraschung zum Greifen nah, denn Langenfeld führte im Tiebreak mit 8:2 und hatte nach dem 14:10 vier Matchbälle — die ungenutzt blieben. "Den Satz hätten wir gewinnen müssen", meinte Nahrstedt, "jetzt müssen wir das Positive rausziehen. Ich glaube, wir können zuversichtlich ins nächste Spiel gehen." Das wird auf jeden Fall wieder schwierig, denn am Samstag (19 Uhr) tritt der Sechste (8:14 Punkte) beim Ersten Rheydter TV an (18:4).

SGL: Andersch, Brück, Klaudt, Köller, Lichte, Pejcinovic, Nahrstedt, Larue, Schober, Weißenfels.

(-ham)