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Fußball: Warum der eine Punkt reichen musste

Fußball : Warum der eine Punkt reichen musste

Fußball-Landesligist TuSpo Richrath erzielte beim TSV Ronsdorf ein 2:2. Gegen den ebenfalls gefährdeten Konkurrenten war mehr drin. In der zweiten Halbzeit musste allerdings Keeper Jan Conradi das wichtige Unentschieden retten.

Ein Befreiungsschlag sieht wohl anders aus, denn die Landesliga-Fußballer von TuSpo Richrath kamen beim TSV Ronsdorf nur zu einem 2:2 (2:2). Immerhin rutschte die Elf von Trainer Marek Lesniak im Duell mit dem ebenfalls abstiegsgefährdeten Konkurrenten nicht nach unten. "Aufgrund der zweiten Halbzeit müssen wir mit einem Punkt zufrieden sein. Aber wir haben einen Punkt auswärts geholt", fand Richraths Coach.

Die Anfangsphase war ereignisreich und Ronsdorf schlug zuerst zu. Weil die TuSpo-Abseitsfalle versagte, stand ein TSV-Spieler frei vor dem Kasten — 0:1 (3.). Nur wenig später half dafür der Wuppertaler Torhüter den Gästen, als ihm der Schuss von Tim Engelen zum 1:1 durch die Finger rutschte (6.). "Danach haben wir besser Fußball gespielt und sind verdient in Führung gegangen", meinte Lesniak. Nach einem Eckball von Mehmet Sezer fiel Tobias Ockenfels der Ball vor die Füße — 2:1 (18.).

Im Anschluss passte bei Richrath nicht mehr richtig viel. "Da haben wir das Spiel komplett aus der Hand gegeben — weiß der Geier, warum", stellte Lesniak fest. Mit einem Doppelpass war die TuSpo-Abwehr kurz darauf wieder ausgehebelt und Ronsdorf kam zum 2:2 (28.). Nach der Pause bestimmten die Hausherren das Geschehen über weite Strecken. Richrath konnte sich in mehreren Situationen bei Torhüter Jan Conradi bedanken, der den einen wichtigen Zähler sicherte.

Auf der Gegenseite blieb sein eigenes Team im zweiten Durchgang zu harmlos, um sich mehr als dieses Unentschieden zu verdienen. Die einzige aufregende Szene gab es, als Sebastian Milinski eigentlich frei durch war und von einem Ronsdorfer gestoppt wurde (65.). Die Gäste waren sich einig. "Das war ein glasklarer Elfmeter", meinte Lesniak. Weil der Schiedsrichter das anders sah, blieb es beim Remis — das am Ende immerhin ein Teil-Erfolg war. Ein Befreiungsschlag sieht allerdings ganz sicher anders aus.

(rod-)