Volleyballerinnen wollen schwachen Start abhaken

Abstiegskampf in der Regionalliga: Volleyballerinnen wollen schwachen Start abhaken

Die Regionalliga-Frauen der SGL peilen im Heimspiel gegen Eintracht Geldern den ersten Saisonsieg an.

Der Auftakt hat nicht gerade die Hoffnung auf eine erfolgreiche Saison genährt. Die Regionalliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) mussten schließlich nach der 1:3-Niederlage beim FC Junkersdorf Köln II im zweiten Spiel sogar ein 0:3 gegen den Aufsteiger DSC 99 Düsseldorf hinnehmen. „Wir haben erneut verdient verloren und müssen anerkennen, dass Düsseldorf über ein gutes Team verfügt“, sagt SGL-Trainer Michael Wernitz, für dessen Team es aktuell nur zum vorletzten Tabellenplatz reicht – kein Wunder bei null Punkten und 1:6 Sätzen.

Die Langenfelderinnen zeigten in einigen Bereichen abermals zu viele Fehler. Die Annahme reagierte auf die starken Aufschläge der Gäste insgesamt nicht stark genug, sodass die beiden Zuspielerinnen Carina Zandt und Jil von der Stein nur sehr bedingt Offensiv-Aktionen einleiten konnten. Außerdem blieben die Außen-Angreiferinnen deutlich zu harmlos. Ein weiteres grundlegendes Problem: Langenfeld sicherte sich defensiv nicht vernünftig ab. Das Spiel wirkte häufig uninspiriert und unorganisiert – was der starke Aufsteiger (Dritter) aus der Landeshauptstadt umgehend bestrafte.

  • Lokalsport : Volleyballerinnen trainieren schon wieder

Wernitz hofft nun, dass seine Spielerinnen durch den 2:1-Sieg im Test gegen den Oberligisten VV Humann Essen neues Selbstvertrauen gewinnen konnten. Gleichzeitig ging es im Training noch einmal um die Taktik, damit die Neuzugänge Jil Molitor, Anne Schmittmann und Jil von der Stein zukünftig besser zurechtkommen. Was die Maßnahmen bringen, wird sich erstmals am heutigen Samstag (19 Uhr, Halle Hinter den Gärten) im Heimspiel gegen den Fünften VC Eintracht Geldern zeigen (sechs Punkte).

Die Gäste verfügen über eine junge Mannschaft, die sich durch eine flexible Spielweise auszeichnet. „Aus der letzten Saison ist ja bekannt, dass uns Geldern nicht so sehr liegt. Hoffentlich sind wieder viele Zuschauer bei unserem Vorhaben dabei, trotz der hohen Schwierigkeit zu gewinnen“, meint der SGL-Coach. Sarah Brust, Vivian Brauns, Sanja Lakicevic und Lilian Kemper fehlen. Ziel ist es trotzdem, durch einen Erfolg den schwachen Auftakt hinter sich zu lassen und bald in der Tabelle eine bessere Position einzunehmen.

Mehr von RP ONLINE