Lokalsport: Volleyballerinnen verlieren klar und müssen runter in die Regionalliga

Lokalsport : Volleyballerinnen verlieren klar und müssen runter in die Regionalliga

Jetzt ist amtlich, was sich in den vergangenen Wochen immer mehr angedeutet hatte. Nach der 0:3 (21:25, 25:27, 20:25)-Niederlage gegen den VC Allbau Essen stehen die Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) endgültig als Absteiger aus der 3. Liga fest. Zwei Spieltage vor dem Saisonende kann der Tabellenzehnte Langenfeld (15 Punkte) den Neunten TuSpo Weende (23), der den ersten Nicht-Abstiegsplatz belegt, auch rechnerisch nicht mehr einholen. "Der Knackpunkt war, dass wir in Langenhagen keinen Sieg geholt haben", sagte SGL-Trainer Michael Wernitz, dessen Team in der vergangenen Woche beim abgeschlagenen Schlusslicht Langenhagen klar den Kürzeren gezogen hatte (1:3).

Tina Steinacker hinterließ gegen Essen auf der Libero-Position einen hervorragenden Eindruck, weil sie leidenschaftlich kämpfte und nie aufgab. Auch Mareike Dietzsch überzeugte - trotz einer Erkältung. Weil zudem Jana Nahrstedt immer wieder starke Aufschläge produzierte, entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe - und die Gastgeberinnen machten das aus fünf groben Fehlern entstandene 1:5 wett (11:12, 20:20). Danach spielte ein Mangel an Konzentration den Gästen in die Karten (21:25). Wernitz: "In den entscheidenden Momenten konnten wir die Bälle nicht unterbringen."

Der zweite Abschnitt verlief recht ausgeglichen (8:8, 23:23), ehe die individuell stark besetzten Essenerinnen beim Stande von 25:25 von zwei Fehlern der SGL profitierte - die hier aussichtsreichen Situationen nicht zu nutzen wusste (25:27). Im dritten Satz bot der Favorit (Vierter) seine Ersatzspielerinnen auf, die sich direkt eine klare Führung erkämpften (8:2). Langenfeld gab zwar noch nicht auf, streute jedoch nach dem 14:18 zu viele Aufschlagfehler ein. "Bei uns war der Wille jetzt gebrochen", erklärte Wernitz, "es war insgesamt ein relativ knappes Spiel und Essen hat seine leichten Schwächen auch gezeigt. Wir haben zu 70 Prozent ein gutes Spiel gemacht, aber uns fehlte in den einzelnen Sätzen die Konstanz."

Die Langenfelderinnen haben nun zwei Wochen Zeit, um den Abstieg in die Regionalliga zu verdauen und sich auf den kleinen Rest der aktuellen Saison vorzubereiten. Am 25. März (19 Uhr, Halle Hinter den Gärten) empfängt die SGL den Sechsten ASV Senden zum letzten Heimspiel in der laufenden Serie -das dann gleichzeitig für mindestens anderthalb Jahre die letzte Volleyball-Drittligapartie in Langenfelder sein wird.

SG Langenfeld: Steinacker, Althaus, Kiss, Zandt, Braun, Agethen, Tillmann, Nahrstedt, Aurbach, Dietrich, Dietzsch, Brauns, Christ.

(fas)
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