Volleyballerinnen träumen vom Aufstieg

Regionalliga West : Volleyballerinnen träumen vom Aufstieg

Frauen der SG Langenfeld wollen in der neuen Saison vieles besser machen als in der alten.

Auf der Zielgeraden der Vorbereitung für die neue Saison haben die Regionalliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) noch einmal die Schlagzahl erhöht. Nachdem die Mannschaft von Trainer Michael Wernitz beim eigenen Turnier den dritten Platz und beim „Sleeping Art Cup“ der SSF Fortuna Bonn den sechsten Rang belegt hatte, erreichte sie jetzt beim „Printen Cup“ des Oberligisten PSTV Aachen II erneut Rang drei. „Ich hatte den Turnier-Sieg als Ziel vorgegeben, aber ich bin nicht enttäuscht oder böse. Wir haben viele gute Ansätze gezeigt“, fand Wernitz.

Vor allem im Außenangriff gab es große Personalprobleme. Weil Diana Kiss, Svenja Tillmann und Lara Dietrich aus privaten Gründen fehlten, mussten Sarah Brust und Jessica Eisler viel Verantwortung übernehmen. Die SGL gewann zuerst gegen den Verbandsligisten SG Aachen verdient mit 2:0 (25:14, 25:14). Auch in der zweiten Partie gegen den Verbandsligisten TV Düren behielt die SGL die Oberhand – 2:0 (25:19, 25:23).

Anschließend trafen Langenfeld und zwei weitere Gruppen-Sieger in einer Abschluss-Runde aufeinander. Zunächst hatte die SGL gegen den Regionalliga-Absteiger PTSV Aachen II mt 0:2 (22:25, 17:25) das Nachsehen, weil ein paar Fehler in der Annahme passierten – und die Zuspielerinnen danach keinen guten Aufbau mehr leisten konnten. Aachen zeigte sich zudem extrem gut motiviert und konnte auf seine vielen Fans zählen. Im letzten Spiel gegen den Oberligisten VC SFG Olpe zog die SGL knapp mit 1:2 (25:23, 25:18, 14:16) den Kürzeren.

Am Sonntag (15 Uhr, Halle Hinter den Gärten) wartet nun gegen den SC GW Paderborn der Meisterschafts-Auftakt. Hier wird Neuzugang Christin Nadolksi (von der Hildener AT) für die Urlauberin Tina Steinacker auf der Libero-Position aktiv sein. Auch Diagonalspielerin Alexa Leimbach (20/früher MTV Köln, FCJ Köln, FTM Schwabing) gehört zu den Gewinnern der Vorbereitung. Leimbach und Vivien Tänzler liefern sich einen spannenden Konkurrenzkampf. Darüber hinaus ergänzen sich Neuzugang Lara Sanders (von den Solingen Volleys gekommen) und Carina Zandt sehr gut auf der Zuspieler-Position.

In der vergangenen Serie erreichte die SGL lediglich den sechsten Platz, doch diesmal ist sogar der Aufstieg ein Thema. „Ab sofort wollen wir unbedingt die vielen unnötigen Niederlagen verhindern. Der Gegner soll nur dann gewinnen, wenn er wirklich besser war. Der Aufstieg wäre eine tolle Belohnung für unseren Aufwand. Aber wir müssen einen der ersten drei Plätze erreichen, um auch über die Relegation eine Chance zu haben“, erklärt Wernitz. Der Coach hat sich dafür eingesetzt, dass sein Team die Heimspiele wieder verstärkt sonntags absolviert und nicht samstags. Die Volleyballerinnen wollen mehr Zuschauer gewinnen, indem sie künftig nicht mehr parallel zu den Handballern der SGL auflaufen.

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