Regionalliga West: Volleyballerinnen reden vom Aufstieg

Regionalliga West : Volleyballerinnen reden vom Aufstieg

Frauen der SGL wollen unbedingt Platz sechs aus der vergangenen Saison übertreffen.

Bereits seit mehr als zwei Monaten stehen die Regionalliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) wieder im Training, um sich auf die Mitte September beginnende Meisterschaft 2019/2020 vorzubereiten. Weil sie auch Spielpraxis brauchen, planen die Langenfelderinnen nun sogar ein eigenes Turnier, das am 24. August in der Halle Hinter den Gärten über die Bühne gehen soll. „Wir müssen nicht immer weite Wege bestreiten, um unsere Form zu halten, sondern wir können auch etwas Eigenes auf die Beine stellen“, erklärt der erfahrene SGL-Coach Michael Wernitz.

Als Teilnehmer steht unter anderem der Regionalliga-Aufsteiger TSV Bayer 04 Leverkusen fest, der mit einer sehr jungen und talentierten Mannschaft kommt. Darüber hinaus haben der Regionalliga-Konkurrent SV Werth/TuB Bocholt und der Drittliga-Aufsteiger FC Junkersdorf Köln mündlich zugesagt. Dass Jil Molitor, Anne Schmittmann, Alexa Leimbach und Christin Nadolski aus privaten Gründen fehlen werden, vermg der 16 Spielerinnen umfassende Kader aufzufangen.

Die SGL wird – wie in den vergangenen Jahren – auch diesmal am Sleeping Art Cup“ des Drittligisten SSF Fortuna Bonn teilnehmen (1. September). „Wir freuen uns auf dieses Turnier, weil es uns durch Gegner aus der Oberliga bis hin zur Zweiten Liga gute Möglichkeiten für Tests bietet. Ich erwarte von der Mannschaft, dass sie die gelernten Spielzüge aus dem Training umsetzt und sich weiterentwickel“, sagt Wernitz. Beim „Printen Cup“ des PTSV Aaachen II (Absteiger aus der Regionalliga) trifft Langenfeld dann am 8. September auf niederländische Zweit- und Drittligisten.

Die SGL zieht die Zügel in der Vorbereitung an, um den mäßigen sechsten Platz aus der vergangenen Saison vergessen zu machen. „Wir wollen ab sofort die vielen unnötigen Niederlagen verhindern“, betont Wernitz, „der Aufstieg wäre am Ende eine tolle Belohnung für unseren Aufwand. Doch dafür müssen wir einen der ersten drei Plätze erreichen, um auch über die Relegation eine Chance zu haben.“

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