Volleyballerinnen holen sich Verstärkung

Damen-Regionalliga : Volleyballerinnen holen sich Verstärkung

Bei den Regionalliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) geht es Schlag auf Schlag und trotz der gerade hochsommerlichen Temperaturen trainieren sie weiter regelmäßig. Darüber hinaus hat sich der Kader auf 14 Spielerinnen vergrößert, da Christin Nadolski von der Hildener AT zur SGL stößt.

Die 26-Jährige ist auf der Libero-Position zu Hause und glänzt durch viel Übersicht.

„Ich halte sehr viel von Christin“, sagt Langenfelds Trainer Michael Wernitz, „sie passt mit ihrem Humor und ihrer Kommunikationsfähigkeit als Persönlichkeit gut zu uns. Sie hat sehr hohe Fähigkeiten, aber sie ist gleichzeitig ein bescheidener Mensch. Sie wird nicht abheben.“ Nach dem Abgang von Lilian Kemper war Tina Steinacker voübergehend die einzige Spielerin im Kader für die Libero-Position. Der Wechsel von Nadolski hilft der SGL auf jeden Fall, weil ab sofort insgesamt zwölf Spielerinnen im Kader stehen dürfen – darunter zwei auf der Libero-Position (bisher nur eine). ´

Die erfahrene Zuspielerin Katrin Neitemeier vom neuen Drittligisten FC Junkersdorf Köln II absolviert momentan mehrere Probetrainings bei der SGL. Es ist möglich, dass sich Neitemeier demnächst mit Carina Zandt ergänzt. „Kati ist eine sehr kraftvolle Spielerin, die unbedingt auf dem Feld stehen will. In den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob sich ein Wechsel ergibt“, erläutert Wernitz. Eine weitere Möglichkeit: Die junge Zuspielerin Lara Sander (Dormagen) will sich ebenfalls im Probetraining beweisen.

Zuletzt hatte die dynamische Außen-Angreiferin Svenja Tillmann immer wieder mit einem Wechsel zum Fußball geliebäugelt. Tillmanns konnte das SGL-Team in den vergangenen Jahren häufig stark unterstützen, doch nach einer Verletzung verlor sie am Ende der vergangenen Runde ihren Stammplatz. Jetzt gibt der Coach Entwarnung: „Zum Glück bleibt Svenja bei uns. Es ist wichtig, dass sie wieder gelöst, spritzig und aktiv ist.“

Die neue Saison beginnt am 14. oder 15. September mit dem Heimspiel gegen den SC GW Paderborn. Wernitz: „Das wird direkt eine Hausnummer, auf die wir uns freuen.“ Durch den Aufstieg von Junkersdorf Köln II gehört auch der SC Union Lüdinghausen der Klasse an. Aus der 3. Liga kommt der Absteiger ASV Senden dazu. Viel Euphorie bringen die drei Aufsteiger Bayer 04 Leverkusen II, VV Humann Essen und VoR Paderborn mit.

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