Lokalsport: Volleyballerinnen begeistern zum Abschluss

Lokalsport: Volleyballerinnen begeistern zum Abschluss

Regionalliga-Frauen der SG Langenfeld beendeten das Jahr mit überzeugendem 3:0 gegen Geldern.

Die Regionalliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) lieferten im letzten Spiel des Jahres eine hervorragende Vorstellung und gewannen gegen den TuS Herten mit 3:0 (25:12, 25:19, 25:14). Dass der Sieg derart klar ausfiel, ist angesichts des 0:3 vom Saisonstart in Herten überraschend. "Die Mannschaft hat sich durch eine starke und selbstbewusste Leistung ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk gemacht", sagte SGL-Coach Michael Wernitz, "darüber habe ich mich sehr gefreut."

In der vergangenen Woche hatte Wernitz sein Team nach dem 3:1 über den VC Eintracht Geldern ungewohnt scharf kritisiert, weil er mit der Einstellung einiger Spielerinnen nicht zufrieden war. Deshalb hielt der Coach vor dem Duell mit Herten noch eine emotionale Kabinen-Ansprache, in der er seine Mannschaft zu einem aggressiven und mutigen Auftritt ermunterte. Wenig später war er dann restlos begeistert, weil alle Räder ineinandergriffen.

Die Aufschläge der Langenfelderinnen fielen sehr druckvoll und platziert aus, sodass die Gäste oft keine richtigen Antworten fanden. Darüber hinaus zeigten Svenja Tillmann und Silke Althaus erneut eine überzeugende Block-Arbeit, während Carina Zandt als Zuspielerin konzentriert und ideenreich auftrat. Darüber hinaus lieferte die routinierte SGL-Spielführerin Diana Kiss wertvolle Beiträge - durch energische Angriffsbälle.

Am Anfang der insgesamt lediglich rund 65 Minuten dauernden Partie brachten die lange Aufschlagserie von Zandt und überragende Block-Aktionen von Tillmann eine rasche Entscheidung - 14:2, 19:6, 25:12. "Wir wussten selbst nicht, wie uns geschah. Herten war komplett von der Rolle", fand Wernitz.

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Für den zweiten Durchgang warnte er davor, dass sich die Gäste wohl steigern würden. So kam es auch (5:9), doch Langenfeld wankte nur kurz und stabilisierte sich bald. (13:13). Die starken eigenen Aufschläge und die schwache Hertener Annahme halfen der SGL übers 20:17 zum 25:19. Wernitz: "Der Wille und die Lust waren jetzt bei Herten gebrochen." Im dritten Abschnitt machten die Gastgeberinnen ohne besondere Schwierigkeiten alles klar, weil sie sie sich weiter auf wirkungsvolle Aufschläge verlassen konnten (9:7, 17:11, 25:14).

Nach dem ersten Spieltag der Rückrunde liegt die SGL mit guten 20 Punkten auf Platz zwei, aber der Erste USC Münster II (27) ist relativ weit entfernt. "Wir sind wider Erwarten Zweiter. Dass Münster vor uns steht, ist uns total egal", stellte Wernitz fest. Nach Neujahr steigt die SGL am 3. Januar 2018 ins Training ein, bevor am 14. Januar (15 Uhr) die Aufgabe beim Siebten FCJ Köln II folgt (zwölf Punkte) folgt.

SG Langenfeld: Agethen, Althaus, Brust, Kiss, Nahrstedt, Steinacker, Zandt, Tillmann.

(fas)