Handball: Verschenkt – weil die Cleverness fehlte

Handball : Verschenkt – weil die Cleverness fehlte

Die Landesliga-Handballer der SG Langenfeld II (SGL) lieferten als Aufsteiger beim Solinger TB einen großen Kampf ab, mussten sich allerdings am Ende knapp mit 24:25 (8:9) geschlagen geben. „Schlussendlich ist es in Ordnung, bei einem Meisterschafts-Anwärter mit einem Tor zu verlieren“, fand SGL-Trainer Kai Wille. Trotzdem ärgerte sich der Coach über die verpassten Punkte, denn die erste Saison-Niederlage nach drei Siegen war vermeidbar.

Die Gastgeber führten meist, konnten sich aber nie richtig absetzen. Langenfeld blieb immer in Schlagdistanz und kam beim 15:14 (40.) sogar zur einzigen Führung. Nach dem 19:19 (46.) brach eine spannende Schluss-Viertelstunde an, die Aufsteiger Langenfeld fast komplett in Unterzahl verbrachte (sieben Zeitstrafen). Darüber hinaus gabs plötzlich eine immer mehr nachlassende Ausbeute. Die SGL schloss zehn Angriffe ohne Erfolg ab und alleine sechs Mal landete der Ball an Pfosten oder Latte. Die Solinger – in der vergangenen Saison noch ein Titel-Konkurrent der SGL-Ersten – hatten am Ende dank ihrer Cleverness die Nase vorne.

Kämpferisch überzeugend

Wille war mit dem gesamten Auftritt des Teams trotz allem nicht unzufrieden: „Kämpferisch und läuferisch war es eine sehr gute Leistung, mit der man sich vor den anderen Teams in der Liga nicht zu verstecken braucht.“ Die SGL hat jetzt 6:2 Punkte und rangiert damit unverändert auf dem sehr guten dritten Platz. Die Partie am Samstag (20 Uhr, kleine Halle am Konrad-Adenauer-Gymnasium) gegen den Tabellenzehnten Friesen/BTG Wuppertal bietet die nächste Chance, zwei Zähler aufs Konto zu bringen.

SG Langenfeld II: Weber, Säuberlich – Reuschenbach, Breuer (9/1), F. Wansing (3), van Münster (2), L. Lippkow (2), Rappen (4), Jechorek, Kniesche (2/2), Wille (1), M. Lippkow (1), Kazianis.

(RP)
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